Ein Konfliktelöser im Beirat der UBS

Die Grossbank erhält in den USA einen prominenten Beirat: Einen ehemaligen Senator und Spezialisten für Friedensmissionen – und Doping.

George Mitchell (Bild) ist von UBS-Americas-CEO Robert McCann gleich zum Chairman des unabhängigen Beirates ernannt worden, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch schreibt.

Mitchell ist eine prominente Figur im politischen Leben der Vereinigten Staaten. Der Demokrat war von 1980 bis 1995 Senator in Washington, seine letzte Amtperiode war er Parteiführer.

Nach seinem Austritt aus dem Senat war der Jurist aus dem US-Bundessstaat Maine mit mehreren Missionen betraut worden. So leitete der den Vorsitz der Friedensverhandlungen im Nordirlandkonflikt.

Leitete Nahost-Friedensgespräche für Präsident Obama

2009 berief ihn Präsident Barack Obama zum Sonderbeauftragten für den Nahen Osten. 2010 erreichte Mitchell die Wiederaufnahme der Friedensgespräche, doch 2011 trat er nach ihrem Scheitern als Sondergesandter zurück.

Auch im Baseball machte sich Mitchell einen Namen: Er leitete ab 2006 die Untersuchungen zu den Doping-Skandalen im US-Sport Nummer eins, was zur Überführung von 89 Doping-Sündern führte. Mitchell damals bei den Boston Red Sox als Director tätig gewesen, worauf ihm auch Interessesnkonflikte vorgeworfen worden waren.

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Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

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