UBS: Deutschland-Geschäft harzt

Die UBS setzt den Rotstift an. Sie schliesst zwei weitere Standorte in Deutschland. Damit sei die Konsolidierung abgeschlossen, versichert sie. Doch das Onshore-Wealth-Management entwickelt sich harzig.

Deutschland sei einer ihrer Kernmärkte hat die UBS dieser Tage zum wiederholten Mal bekanntgegeben. Gleichzeitig hat die Schweizer Grossbank jetzt aber die Schliessung ihrer Niederlassungen in Bremen und in Nürnberg angekündigt. Betroffen sind insgesamt 13 fest angestellte Mitarbeiter, davon acht Kundenberater.

Noch vor kurzem hatte die UBS in Deutschland deutlich grössere Ambitionen formuliert und versucht, mit einer teuren Expansionsstrategie im Onshore-Wealth-Management eine Kraft zu werden. In Bremen (im Bild) war sie erst seit 2007 präsent, in Nürnberg seit 2008.

Standorte nicht profitabel

Im Jahr 2012 wurde die Expansion aber abgeblasen, nachdem sich die Profite nicht einstellen wollten. Geschlossen wurden bereits die Niederlassungen in Dortmund, Essen, Rosenheim und in Wiesbaden. Damit bereite sich die Bank auf ein zunehmend schwierigeres Marktumfeld vor, hatte damals Deutschlandchef Axel Hörger gesagt.

Die Schliessungen haben immerhin dazu geführt, dass die UBS in Deutschland schwarze Zahlen schreibt. Aber das Wealth Management bleibt schwierig, wie die Aufgabe der Standorte in Bremen und Nürnberg zeigt.

Die Schliessung erfolge im Rahmen einer strategischen Konsolidierung des Standortnetzes, heisst es. «Dadurch werden einerseits Komplexitäten reduziert und andererseits vorhandene Kapazitäten in den grösseren Niederlassungen besser genutzt».

Ab 2015 gleich stark wie Julius Bär

Im Klartext heisst das: Die Bank hatte Überkapazitäten aufgebaut, was auf die Dauer (zu) teuer wurde. Die bisherigen Kunden in Bremen werden nun von Hamburg aus betreut und jene in Nürnberg aus der Niederlassung in München. Dabei können die vier Nürnberger Kundenberater nach München wechseln, während in Hamburg nur Platz für einen Kundenberater aus Bremen ist.

Ab 2015 wird die UBS in Deutschland nur noch acht Filialen betreiben. Das sind Berlin, Bielefeld, Düsseldorf, Frankfurt (Zentrale), Hamburg, Köln, München und Stuttgart.

Mit den verbleibenden Geschäftsstellen ist die UBS in Deutschland gleich stark vertreten, wie die Bank Julius Bär, die 2013 in Mannheim ihren achten Standort eröffnet hat. Das Deutschland-Abenteuer war für Julius Bär wie die meisten anderen  Schweizer Privatbanken bislang nicht von Erfolg gekrönt. Allerdings ist die Privatbank auf dem Weg zur Besserung, wie Deutschland-Chef Heiko Schlag kürzlich gesagt hatte. Im November soll die Bank in Deutschland den Breakeven erreichen.

Nur Pictet ist auf dem Vormarsch

Bis auf wenige Ausnahmen haben alle Institute einen Teilrückzug angetreten, allen voran die Credit Suisse, die sich aus dem Onshore-Wealth-Management in Deutschland ganz zurückgezogen hat. Die Genfer Bank Pictet hingegen ist eine der Privatbanken, die in diesem Markt mehr und mehr Fuss fasst.

Nachdem sie jahrelang nur in Frankfurt präsent war, hat sie kürzlich in München einen Standort eröffnet und diesen gleich mit einem hochkarätigen Beraterteam besetzt, das sie von der Deutschen Bank abgeworben hatte.




 

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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