Credit Suisse verlagert Immobilien-Expertise nach Frankfurt

Die Credit Suisse Real Estate Asset Management verlagert die globale Produktentwicklung von Zürich nach Frankfurt. Gleichzeitig wird die Führung des deutschen Ablegers in neue Hände gelegt.

Die Credit Suisse Real Estate Asset Management (CS REAM) verlegt die Funktionen des globalen Product & Business Developments von Zürich nach Frankfurt. Damit soll der Standort Deutschland innerhalb der CS REAM gestärkt werden, wie die Credit Suisse am Dienstag miteilte.

Gleichzeitig hat die Credit Suisse (CS) eine neue Führung für CS REAM in Deutschland ernannt. Künftig wird das Unternehmen von Karl-Josef Schneiders geleitet. Zusätzlich verstärkt wird die Geschäftsleitung mit Frank Schäfer.

Schneiders löst Karl-Heinz Heuss ab und Schäfer folgt auf Jan Friske. Die beiden scheidenden Geschäftsleitungsmitglieder hätten «im besten Einvernehmen und auf eigenen Wunsch» ihr Mandat per Ende des dritten Quartals 2014 respektive zum 30. Juni 2014 niedergelegt, teilte die CS weiter mit.

Langjährige Führungserfahrung

Schneiders verfügt gemäss Firmenangaben über eine langjährige Erfahrung im Immobilien-Sektor. Er kommt vom Frankfurter Immobilien-Investor Verianos, wo er zuletzt als Managing Partner für die Bereiche Fonds, Asset Management und Corporate Finance im Real Estate verantwortlich war. Davor hatte er verschiedene leitende Funktionen inne, unter anderem bei Corpus Sireo, Morgan Stanley und Citibank.

Schäfer ist seit 2012 Global Head of Product & Business Development bei CS REAM und wird in seiner neuen Funktion neben den Bereichen Produkteentwicklung und Vertrieb auch das Geschäft mit Closed-end Fonds verantworten.

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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