Bank Linth beweist Augenmass

Die regional tätige Bank Linth steigerte im 1. Halbjahr 2009 ihren Gewinn, nahm viele Kundengelder ein und peilt ein Ergebnis auf Vorjahreshöhe an.

Das zur Liechtensteinischen Landesbank gehörende Institut erzielte nach den ersten sechs Monaten einen Gewinn von 10,2 Millionen Franken. Dies entspricht einer Zunahme von 6,8 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode.

Die Kundenausleihungen wuchsen gegenüber Ende 2008 um 7,7 Prozent 4 Milliarden Franken. Die Kundengelder nahmen im gleichen Zeitraum um 4,9 Prozent auf über 3 Milliarden Franken zu. Beide Bilanzwerte stellen neue Rekordmarken dar. Die gesamte Pressemitteilung findet sich auf diesem Link.

Integrität, Tatkraft und Leidenschaft

Das Halbjahresresultat unterstreiche damit erneut, wie erfolgreich das Geschäftsmodell der Bank Linth auch in Krisenzeiten sei, erklärte CEO Thomas Eichler.

«Wir haben Augenmass bewahrt und sind nicht der Versuchung erlegen, Geschäfte ausserhalb der Region oder unserer Kompetenzen zu tätigen. Wir handeln vorsichtig und setzen seit Jahren das Prinzip ‹Qualität vor Wachstum› um. Wir legen Wert auf eine gesunde Eigenkapitalbasis. Und wir verfolgen in der Mitarbeiterrekrutierung und -erhaltung eine Politik, die ein grosses Gewicht auf immaterielle Werte wie Integrität, Tatkraft und Leidenschaft legt», sagte Thomas Eichler weiter.

Unsichere Zinsentwicklung

Trotz der anhaltenden Rezession, der unsicheren Zinsentwicklung auf dem Geld- und Kapitalmarkt sowie dem anhaltend harten Wettbewerb erwartet die Bank Linth ein Jahresergebnis auf der Höhe des Vorjahres.

Die Bank Linth hat auf ihrer Website derzeit 3 offene Stellen ausgeschrieben.

 

 

 

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Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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