RBS Coutts: Hanspeter Brunner verlässt die Bank

Überraschender Sesselwechsel bei RBS Coutts: Der Schweizer Gerhard H. Müller wird neuer CEO von RBS Wealth International.

Der allseits beliebte und seit einigen Jahren in Singapur stationierte Schweizer Banker Hanspeter Brunner war zuletzt CEO von RBS Welath International und zusammen mit Gerhard H. Müller Co-CEO von RBS Coutts Bank.

Im Zuge der aktuellen Reorganisation verlässt er nach 12-jähriger Firmenzugehörigkeit die Bank, und Müller übernimmt per sofort seinen Posten, wie eine Firmensprecherin auf Anfrage von finews.ch bestätigte. Brunner war vorerst für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Gerhard_MuellerGerhard H. Müller ist seit 1994 bei Coutts in der Schweiz und war die letzten zehn Jahre Mitglied des Executive Managements von RBS Coutts (ehemals Coutts Bank von Ernst). Er hatte dabei auch verschiedene Positionen inne, unter anderem Chief Financial Officer und Chief Risk Officer. Seit 2006 war er Chef von RBS Coutts Bank.

Personelle Veränderungen auch in Asien

Das asiatische Privatkundengeschäft von RBS Coutts wird nun von Nick Pollard geleitet, derzeit Generaldirektor von Coutts & Co in Grossbritannien. Als Head of Private Banking Asia von RBS Coutts wird Nick Pollard seinen Sitz in Asien haben, an Gerhard H. Müller berichten und weiterhin an Geschäftsführungsitzungen von RBS Wealth Management teilnehmen.

RBS Coutts Bank AG gehört zum internationalen Privatkundengeschäft und ist eine Schwestergesellschaft von Coutts & Co in Grossbritannien. RBS Coutts bietet für anspruchsvolle Privatkunden auf der ganzen Welt Vermögensverwaltung und Anlageberatung sowie Fachkompetenz im Bereich der Stiftungen und Trust.

Weit verzweigtes Geschäftsstellennetz

RBS Coutts Bank AG hat seinen Hauptsitz in Zürich und unterhält Niederlassungen in Genf, Bern, Lugano sowie in Asien in Singapur und Hong Kong. Mit seinen Geschäftsbereichen in Asien und Europa und über 1'260 Mitarbeitenden verwaltete RBS Coutts Ende 2008 Vermögen in Höhe von 45,8 Milliarden Franken.

 

 

 

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Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

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Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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