Wo die UBS ihr Geld verdient

Die UBS zeigt erstmals, wie hoch der Vorsteuergewinn in jeder ihrer Divisionen pro Region ausgefallen ist. Vorweg: Die Schweiz ist der Pfeiler der globalen Bank.

Vier Regionen und fünf Divisionen: Die UBS veranschaulicht auf einer Weltkarte, wo und wie sie im zweiten Quartal 2014  ihr Geld verdient hat. Alle Zahlen sind stark gerundet, aber sie vermitteln dennoch ein erhellendes Abbild der Gewinnströme der Bank.

UBS Weltkarte 500

 

Was auffällt:

  • Die Schweiz ist mit einigem Abstand die ertragreichste Region – und dies insbesondere wegen ihrem Retail- und Firmenkundengeschäft. Dieses ist mit rund 400 Millionen Franken Vorsteuergewinn der Goldesel der UBS.
  • Im Wealth Management fliessen die Erträge regional gleichmässig, Sowohl die Schweiz als auch Europa, Mittlerer Osten und Afrika sowie die Region Asien-Pazifik steuerten einen Vorsteuergewinn von rund 100 Millionen franken bei.
  • Das Wealth Management Americas steuerte rund 200 Millionen Franken Vorsteuergewinn bei. Damit ist die Division aber nicht profitbler, als das übrige Wealth Management. Mit über 1 Billion Dollar Assets under Management verwaltet die UBS in der Region Nord- und Südamerika rund die Hälfte ihrer Kundengelder. Die Cost-Income-Ratio liegt aber einiges höher als in den übrigen Regionen.
  • Auch im Investmentbanking steuern alle Regionen zum Vorsteuergewinn bei. Auffällig ist, dass die Region Asien-Pazifik mit 200 Millionen Franken mehr Gewinn erzielt als Americas mit 100 Millionen Franken. Dies belegt, dass Emissions- und Beratungsgeschäfte insbesondere in den boomenden Volkswirtschaften gefragt sind. Asiens Investmentbank der UBS war in den letzten Jahren eine der stärksten Einheiten der Bank gewesen.
  • Das Global Asset Management ist die schwächste Division der UBS. Doch die Kundengelder nehmen von Quartal zu Quartal zu, sodass in bei gleich bleibender Entwicklung in der Zukunft Skaleneffekte zu erwarten sind.

 

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