Vater von Dilbert fordert Anlageberatungsverbot

Der Erfinder des Business-Comicstrips Dilbert hält gar nichts von Anlageberatern. Der Comiczeichner liebäugelt deshalb mit Warnhinweisen von Seiten der Regierung.

Scott Adams (Bild), der Schöpfer der Comicfigur Dilbert, hat ein harsches Urteil für die Finanzbranche übrig. In einem Beitrag auf seinem Blog betitelt er die Finanzindustrie als «weltweit grössten Betrug».

«Anlageberater machen Aktieninvestitionen riskanter als sie es tatsächlich sind», schreibt er. Und er fährt fort: «Ein Vermögensberater rechtfertigt sein Gehalt, in dem er vorgibt, dass Stock-Picking von der Wissenschaft unentdeckte magische Kräfte besitzt.»

Fan von Exchange Traded Funds

Der 57-jährige Comic-Zeichner, der sich im Beitrag klar als Fan von Exchange Traded Funds (ETFs) outet, unterstreicht dabei konkret die Markteffizienz-Theorie, die besagt, dass der Markt langfristig nicht geschlagen werden kann.

Adams liefert im Beitrag gleich einen Lösungsvorschlag, um dem Aktienmarkt zu einem nachhaltigen hohen Kurs-Gewinn-Verhältnis zu verhelfen. Es müsse ein Gesetz her. Ein Gesetz, das generell verbiete, unwahre Finanzdienstleistungen anzubieten, so sein Vorschlag.

Vergleich mit der Tabakindustrie

Dilbert-Schöpfer Adams schlägt darüber hinaus vor, dass die Regierung ähnliche Warnhinweise für die Anlageberatung anbringen müsse, wie wir es bereits für die Nahrungs- und Tabakindustrie kennen.

Der Comic-Zeichner und Ökonom steht Eingriffen des Staats zwar durchaus skeptisch gegenüber. Doch die Regierung sei dafür die richtige Ansprechperson: Denn für ihn ist die Finanzindustrie der «weltweit grösste Beschiss».

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Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

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Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

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Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

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Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

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DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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Die Schweizer Fondbranche kratzt an der Billionen-Grenze. Wie der Branchendienst Swiss Fund Data vermeldete, erreichte das Vermögen der in der Schweiz gehandelten Anlagefonds letzten August rund 914 Milliarden Franken.

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Die Europäische Investitionsbank finanziert die Forschung am Genfer CERN. Dies, indem sie dem Teilchenbeschleuniger eine Kreditfazilität von 250 Millionen Franken leistet. Das Geld wird zum Bau des nächsten CERN-Grossprojekts benötigt, dem High Luminosity Large Hadron Collider.

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Mit einer Performance von durchschnittlich 0,5 Prozent schnitten die Pensionskassen im August leicht besser ab als im Monats-Durchschnitt seit Jahresbeginn. Das stellte der «Pensionskassen-Barometer» der Grossbank fest.

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