Senior-Abgänge bei den Grossbanken

Die UBS verliert ihren Länderchef für die Niederlande. Und bei der Credit Suisse geht ein Skandinavien-Banker.

Bei der UBS setzen sich die personellen Wechsel fort, seit mit William Vereker ein neuer Chef für Corporate Client Solutions für Europa im Amt ist. Jetzt hat Remko Eddes, Länderchef für die Niederlanden, seine Demission eingereicht, wie das Branchenportal «Financial News» berichtet. Eddes Abgang hatte die UBS in einem Memo an die Mitarbeiter gemeldet.

Bei der Credit Suisse hat sich derweil Michael Ingelog verabschiedet. Er war bis vor einem Jahr Chef für die nordischen Länder bei der Credit Suisse und hatte seither die Position eines Senior Adviser für die «Nordics» inne. Beiden Banken bestätigten gegenüber «Financial News» die Abgänge.

Bereits mehrere Abgänge in 2014

Eddes arbeitete bei der UBS seit 1997 und war quer durch die Einheiten Investment Bank, Wealth Management und Global Asset Management tätig gewesen. Er ist der letzte einer Reihe von Managing Directors bei der UBS in Europa, die in diesem Jahr ihren Abschied genommen haben, wie auch finews.ch berichtet hatte.

Unter der Leitung von William Vereker wird die Führungsstruktur der Bank in Europa seither neu geordnet. Chef der UBS EMEA ist Ulrich Körner.

Gemäss UBS-Memo ernannte Körner Henrik Soderstrom zu Edders interimistischen Nachfolger. Soderstrom leitete bislang das Investmentbanking der UBS in den Niederlanden.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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