Mehr Lohn für Banker in London

Von wegen Lohneinbussen im Bankensektor. Londoner Banken gewährten ihren neuen Mitarbeitenden im Juli dicke Gehaltserhöhungen.

Überall ist von Lohnflaute die Rede. Doch Banker in London können sich glücklich schätzen. Im Schnitt haben Finanzinsitute in der Londoner City ihren neuen Angestellten im Juli nämlich eine Gehaltserhöhung von 20 Prozent gewährt. Dies ergab eine Umfrage des britischen Personalberaters Morgan McKinley.

Das war der stärkste durchschnittliche Lohnzuwachs innerhalb eines Monats seit April, steht im  «London Employment Monitor» von Morgan McKinley. Zum Vergleich: Im Juni hatten Mitarbeiter im Finanzdistrikt City bei ihrer Neueinstellung 14 Prozent mehr Lohn erhalten.

HRM, IT, Accounting...

«Es gab weiterhin viele Neueinstellungen in der City», wird Hakan Enver von Morgan McKinley Financial Services von der Nachrichtenagentur «Bloomberg» zitiert. Die höheren Gehälter seien Folge des «Wettbewerbs zwischen den Banken um Kandidaten mit Nischen-Fachwissen», so  Enver.

Die Neueinstellungen wurden von einer «enormen Nachfrage» nach Mitarbeiter in den Bereichen Human Resources, Informationstechnologie und Buchhaltung getrieben. Aber auch für Produktkontrolle und im Bereich Regulierung und Reporting seien neue Mitarbeiter angestellt worden, hiess es weiter.

Mehr offene Stellen

Die Zahl der offenen Stellen in der City legte demnach im Juli um zehn Prozent gegenüber dem Vormonat auf 9'315 Stellen zu. Auf Jahressicht gab es im Juli 32 Prozent mehr Vakanzen.

 

 

 

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