UBS baut im US-Wealth-Management Stellen ab

Das vergangene Quartal zeigte einen deutlichen Kostenanstieg bei UBS Wealth Americas. Der Stellenabbau erfolgt im Back Office.

Der Stellenabbau betrifft die sogenannten Client Services Associates, wie die Nachrichtenagentur Reuters schrieb. Diese sind die Anlaufstelle für Kundenanfragen und erledigen den Papierkram der Kundenberater.

Eine UBS-Sprecherin sagte, es würden rund 75 dieser Assistenten aus Kostengründen entlassen. Insgesamt arbeiten rund 3'000 dieser Assistenten den UBS-Kundenberatern zu.

An der Front weiter investieren

Dem Chef von UBS Americas, Robert McCann, ist es in den letzten Jahren zwar gelungen, das chronisch defizitäre Wealth Management in den USA zur Profitabilität zu führen. Doch sind die Kosten noch immer hoch.

Im letzten Quartal stiegen sie um 8 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar, was auch auf die anhaltende Rekrutierung weiterer Kundenberater zurückzuführen ist.

Über 7'000 Kundenberater arbeiten für die UBS in den USA. McCann will an der Front weiter investieren, um verwaltete Vermögen und Umsatz zu steigern. Dafür wird im Back Office nun gespart.

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NEWS GANZ KURZ

Avaloq

Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

Fondsmarkt

Die Schweizer Fondbranche kratzt an der Billionen-Grenze. Wie der Branchendienst Swiss Fund Data vermeldete, erreichte das Vermögen der in der Schweiz gehandelten Anlagefonds letzten August rund 914 Milliarden Franken.

EIB

Die Europäische Investitionsbank finanziert die Forschung am Genfer CERN. Dies, indem sie dem Teilchenbeschleuniger eine Kreditfazilität von 250 Millionen Franken leistet. Das Geld wird zum Bau des nächsten CERN-Grossprojekts benötigt, dem High Luminosity Large Hadron Collider.

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