VZ Gruppe winkt mit höherer Dividende

Die VZ Gruppe hat im ersten Halbjahr 2014 ihren Gewinn um gut 10 Prozent auf 32,9 Millionen Franken erhöht. Doch die wachsende Nachfrage nach Beratung schlägt sich noch nicht wie gewünscht in den Honoraren nieder.

Die VZ Gruppe konnte ihre Erträge gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 deutlich steigern, wie einem Communiqué vom Freitag zu entnehmen ist.

Der Betriebsertrag stieg um 12,2 Prozent auf 94,8 Millionen Franken, der Betriebsaufwand um 12,9 Prozent auf 52,5 Millionen Franken. Daraus resultiert ein Reingewinn von 32,9 Millionen Franken (+10,5 Prozent).

Neugeld kratzt die Milliardenmarke

Die VZ Gruppe verzeichnet in diesem Jahr eine wachsende Nachfrage nach Beratung, wie es weiter heisst. Allerdings schlage sich dies bei den Honoraren nicht voll nieder, da ein Teil der Beratung als Vorleistung abgebucht werden müsse.

Dennoch kamen im laufenden Jahr netto 905 Millionen Franken Neugeld hinzu, womit das verwaltete Vermögen auf 13,3 Milliarden Franken wuchs.

Neue VZ Lounge in Bern geplant

Die VZ Gruppe veranstaltet für interessierte Kunden und solche, die es noch werden wollen, regelmässig Workshops in ihrer Lounge im VZ Zürich. In den nächsten Monaten soll nun eine zweite Lounge in Bern eröffnet werden.

«Sofern sich die Wirtschaftslage weiterhin moderat verbessert und sich die Finanzmärkte nach den Turbulenzen der vergangenen Wochen wieder beruhigen, erwarten wir auch für die kommenden Monate wachsende Erträge», sagt Matthias Reinhart, Vorsitzender der Geschäftsleitung. «Wir gehen davon aus, dass wir der Generalversammlung im April 2015 erneut eine höhere Dividende vorschlagen können.»

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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