Credit Suisse wird weitere Altlast aus US-Hypothekargeschäften los

Die Credit Suisse war mit einer heftigen Schadenersatzklage des britischen Lebensversicherers Prudential konfrontiert. Nun ist die Bank mit einem hellblauen Auge davongekommen.

«Wir sind erfreut, dem Gericht mitzuteilen, dass sich die Parteien in einem Vergleich geeinigt haben», schrieb der Anwalt der Credit Suisse am vergangenen Freitag an ein Distriktgericht im US-Bundesstaat New Jersey. Dies meldete die Juristenplattform «Law360.com».

Die Parteien waren die CS und der britische Lebensversicherer Prudential, der von der Grossbank rund 460 Millionen Dollar Schadenersatz gefordert hatte. Die CS hatte von 2004 bis 2008 Tausende von faulen Hypothekarkreditverbriefungen an Prudential verkauft, sogenannte RMBS – Residential Mortgage Backed Securities.

Schon rund 900 Millionen Dollar bezahlt

Das sind jene Hypothekenpapiere, welche nach 2008 mitunter die höchsten Ausfallraten hatten. Die Credit Suisse und zig andere Banken, gegen die ebenfalls solche RMBS-Klagen laufen, waren jeweils beschuldigt worden, die Basiswerte dieser Produkte falsch angegeben zu haben.

Im März hatte die Credit Suisse eine der grössten dieser Klagen mit einer Zahlung von knapp 900 Millionen Dollar an die Federal Housing Finance Agency beigelegt.

CS nennt die Vergleichssumme nicht

Prudential wollte 460 Millionen Dollar haben, doch scheint die CS in diesem Fall relativ ungeschoren davon gekommen zu sein. Das lässt sich daraus schliessen, dass die Bank die bezahlte Summe nicht nennt.

Wäre sie so hoch, dass der Gewinn materiell beeinflusst würde, müsste die Bank den Betrag offen legen. Auch auf Anfrage von finews.ch kommentierte ein Sprecher die Höhe der Vergleichssumme nicht.

Eine Lawine von Klagen

Der britische Lebensversicherer hatte eine ganze Reihe von Investmentbanken verklagt, unter anderem auch die Bank of America und Goldman Sachs. Bank of America bezahlte im vergangenen Halbjahr rund 950 Millionen Dollar an Prudential nach einer Schadenersatzforderung von 2 Milliarden Dollar.

Die Credit Suisse hat auch nach diesem Vergleich eine ganze Lawine von RMBS-Klagen am Hals, wie aus ihrem Geschäftsbericht hervorgeht. Doch dürften die grössten Prozessrisiken mit der Zahlung an die FHFA abgewendet worden sein.

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

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Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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