Migros-Cumulus-Karte beschert Cembra Erfolg

Die im Konsumkreditgeschäft tätige Cembra Money Bank hat im ersten Halbjahr 2014 in einem insgesamt rückläufigen Markt ihren Gewinn steigern können. 

Die Cembra Money Bank (ehemals GE Money Bank) weist für das erste Halbjahr 2014 einen konsolidierten Gewinn 64,7 Millionen Franken aus. Dies entspricht einer Rendite auf dem durchschnittlichen Eigenkapital von 16,4 Prozent, wie das Unternehmen am Freitag weiter mitteilte.

Eine starke Kapitalbasis mit einer Tier-1 Kapitalquote von 19,8 Prozent sei damit weiterhin gegeben. Die Kosten blieben gemäss weiteren Angaben unter Kontrolle, was in einer Cost-/Income Ratio4 von 44,5 Prozent reflektiert ist.

Transformation verläuft nach Plan

Vor diesem Hintergrund bestätigt die Cembra Money Bank den Ausblick für das Geschäftsjahr 2014 und erwartet einen ausgewiesenen Gewinn je Aktie zwischen 4.40 Franken und 4.60 Franken.

Robert Oudmayer (Bild), Chief Executive Officer, sagte am Freitag: «Wir konnten in allen drei Geschäftsbereichen Marktanteile hinzugewinnen und unsere Transformation zu einem eigenständigen Unternehmen verläuft plangemäss.»

Weniger Auto-Registrierungen

In einem leicht rückläufigen Markt konnte die Cembra Money Bank im Privatkreditgeschäft ihre Marktposition konsolidieren. Die Forderungen gegenüber Kunden stiegen im Vergleich zum Jahresende 2013 um 1 Prozent auf 1,89 Milliarden Franken.

Obschon die Neuregistrierung von Fahrzeugen in der Schweiz in der ersten Jahreshälfte 2014 um 4 Prozent zurückging, konnte der Bereich Fahrzeugfinanzierungen die Forderungen gegenüber Kunden um 2 Prozent 1,69 Milliarden Franken stiegen und vom positiven Einfluss des Rebrandings profitieren.

Mehr als eine halbe Million Kreditkarten

Der Bereich Kreditkarten verzeichnete gemäss Firmenangaben ein starkes Wachstum: Die Forderungen gegenüber Kunden nahmen im Vergleich zum Jahresende 2013 um 11 Prozent auf 536 Millionen Franken zu.

Die Anzahl der ausgegebenen Kreditkarten erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2013 um 5 Prozent auf 581'000 Karten; dies vor allem dank der Cumulus MasterCard der Migros.

Mehr Gewinn im zweiten Halbjahr

Gegenwärtig erwartet Cembra Money Bank für die zweite Jahreshälfte 2014, dass die Zinsen auf ihren historischen Tiefständen verharren werden. Daher wird der Preiswettbewerb in den Bereichen Fahrzeugfinanzierung und Privatkredite voraussichtlich anhalten. Das Kreditkartengeschäft dürfte seinen Wachstumskurs beibehalten.

Auf Grund der Saisonalität des Geschäfts der Cembra Money Bank sollte der Gewinn im zweiten Halbjahr 2014 denjenigen des ersten Halbjahrs übertreffen. Die mittelfristigen Ziele bleiben laut Firmenangaben unverändert: eine Dividendenausschüttung von 60 bis 70 Prozent des Reingewinns, eine Tier-1 Kapitalquote von mindestens 18  Prozent, eine Eigenkapitalrendite von mindestens 15 Prozent und ein Wachstum der Forderungen gegenüber Kunden entsprechend dem Schweizer BIP.

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

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Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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