Sparkasse Schwyz hat bereits vorgesorgt

Die Schwyzer sks-Gruppe hat die Rückstellungen erhöht, ein tieferes Halbjahresergebnis erzielt und erwartet ein knapp gehaltenes Jahresresultat.

Die sks-Gruppe blickt gemäss eigenen Angaben auf ein anspruchsvolles 1. Halbjahr 2009 zurück. Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 4,6 Prozent auf 1,5 Milliarden Franken.

Dabei profitierte die sks-Gruppe von einem Zuwachs der Kundenausleihungen um 2,8 Prozent (33, 7 Millionen Franken, dies obwohl die Wettbewerbsintensität anhielt. Das Hypothekargeschäft ist der wichtigste Bereich im gesamten Ausleihungsgeschäft. Es legte um 4,4 Prozent auf 1.1 Milliarden Franken zu.

Die Kundengelder stiegen um 10,4 Prozent auf mehr als 1,1 Milliarden Franken. Der Kundengelderdeckungsgrad liegt mittlerweile bei 90 Prozent. Der Depotwert Kunden stieg um 1,2 Prozent auf 1,3 Milliarden Franken. Bei den einzelnen Produktegruppen fanden Umschichtungen statt. Die Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform legten um 18,1 Prozent auf 572 Millionen Franken zu. Aufgrund tieferer Zinssätze bei den Kassenobligationen sanken diese um 6,4 Prozent auf 132 Millionen Franken.

Höhere Kreditausfälle befürchtet

Obwohl die Kosten gesenkt werden konnten, resultierte aufgrund tieferer Erträge im Zinsen- und Kommissionsgeschäft ein um 17,3 Prozent tieferer Bruttogewinn von 5,7 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr.

Aufgrund der angespannten Wirtschaftslage wurden im ersten Semester höhere Rückstellungen für Kreditausfälle gebildet. Die Abschreibungen auf dem Anlagevermögen beliefen sich in etwa auf Vorjahreshöhe.

Kommissionsgeschäft leidet

Rainer K. Zörner, Vorsitzender der Geschäftsleitung, bestätigt, dass der Jahresabschluss 2009 das Vorjahresniveau knapp erreichen wird, da der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft auf Grund der aktuellen Unsicherheit der Finanzmärkte nicht an die Vorjahreszahlen anknüpfen wird.

Der Halbjahresabschluss der sks-Gruppe setzt sich aus den Zahlen der Sparkasse Schwyz AG, den Beteiligungen an der Sparkasse Engelberg AG und den Finanzgesellschaften sks Vermögensverwaltung AG und H. Bruderer Vermögensverwaltung AG sowie den Beteiligungen an den Immobiliengesellschaften (sks Real Estate AG und Parkhaus Hofmatt AG) zusammen.

Die Sparkasse Schwyz hat derzeit 2 offene Stellen ausgeschrieben.

 

 

 

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DOSSIER BANKEN

Dossier Banken

Dossier UBS Dossier Credit Suisse Dossier Bank Vontobel Dossier Julius Bär Dossier Zürcher Kantonalbank

Die wichtigsten Schweizer Banken auf einen Blick:

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Die Rendite ist weiblich
  • Das sind Trumps Einflüsterer
  • Diese TV-Stars verdienen am meisten
  • Erfindungen, die Leben retten
  • So sehen die Innovations-Labs der Banken aus
  • Die geschrumpften Banken auf einen Klick
mehr

SELECTION

Wie Sie eine Kündigung richtig verarbeiten

Wie Sie eine Kündigung richtig verarbeiten

So reagiert man perfekt, wenn man plötzlich den blauen Brief kriegt.

Selection

Selection

Auf diese zehn Leute sollten Sie 2016 achten

Das sind die Vertreter des Schweizer Finanzplatzes, die in diesem Jahr für Furore sorgen werden.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

weitere News