Mehr Freiheiten bei einer Regionalbank

Zwei ehemalige Grossbanker lancieren bei einem kleinen regionalen Institut ein neues Vermögensverwaltungsmandat. Ein Meilenstein?

Oliver Jaussi (Ex-Zürcher Kantonalbank) sowie Lionel Baschung (Ex-Credit Suisse) gaben ihre sicheren Bankkarrieren auf, um bei einer kleinen Regionalbank mehr Verantwortung zu tragen. Bei der Clientis Sparkasse Horgen geniessen sie auch eine wesentlich grössere unternehmerische Freiheit, wie sich nun zeigt.

In monatelanger Tag- und Nachtarbeit haben die beiden leidenschaftlichen Banker ein einzigartiges Vermögensverwaltungsmandat kreiert. Das Vermögen wird dabei in eine Reihe von sorgsam ausgewählten indexierten Kapitalanlagen investiert. Dies bringt erhebliche Kostenvorteile und garantiert ein optimiertes Verhältnis zwischen Rendite und Sicherheit.

Das Mandat heisst «indexinvest». In der Branche spricht man bereits von einem Meilenstein im Schweizer Vermögensverwaltungsgeschäft. Mit Recht? «indexinvest»ist das erste Schweizer Vermögensverwaltungsmandat, das die indexierte Kapitalanlage in Reinkultur umsetzt», sagt Oliver Jaussi (links im Bild).

Jaussi_Baschung

Der Geschäftsführer der Clientis Sparkasse Horgen bringt mit dem Mandat eine Dienstleitung an den Markt, die das tut, was viele herkömmliche Anbieter bislang versäumen: Kundengelder streng nach den Erkenntnissen der Finanzforschung anzulegen.

Keinerlei Wetten auf Einzeltitel

«Indexierte Anlagen orientieren sich konsequent an der Theorie der Markteffizienz. Diese Strategie drängt sich geradezu auf, wenn man weiss, dass nur gerade einer von zehn Fondsmanagern auf Dauer besser abschneidet als sein Vergleichsindex», sagt Lionel Baschung, Leiter Anlagen, der Clientis Sparkasse Horgen.

Im Gegensatz zu den Strategien von einzelnen Fondsmanagern und Vermögensverwaltern setzt «indexinvest» auf Anlageinstrumente, die keinerlei Wetten auf Einzeltitel eingehen. Stattdessen bilden die gewählten Produkte die Indizes ganzer Märkte ab. Das Anlageuniversum des neuen Mandats umfasst die ganze Welt, ein Schwerpunkt (25 Prozent) liegt allerdings auf der Schweiz – «weil dies einem echten Kundenbedürfnis entspricht», so Lionel Baschung.

Zwei- bis dreimal günstigere Gebühren

Unter Berücksichtigung der Kosten erzielt das Vermögensverwaltungsmandat deshalb stets die Marktrendite, womit es im längerfristigen Vergleich das Potenzial hat, die traditionellen Angebote der Mitbewerber mit grosser Wahrscheinlichkeit zu übertreffen.

«Die Effizienz von Indexanlagen und die Konstruktion von indexinvest erlauben uns, im Vergleich zu den meisten konventionellen Angeboten unserer Mitbewerber rund zwei- bis dreimal geringere Gebühren zu verrechnen», präzisiert Geschäftsführer Oliver Jaussi.

Mindesteinlage 100'000 Franken

Zu diesem Ergebnis kommt er, wenn er zusätzlich zu den ausgewiesenen Gebühren auch die versteckten Kosten kalkuliert. Solche existieren bei «indexinvest» nicht. Zudem werden so genannte «klassische Retrozessionen» von Anbietern der ausgewählten Indexprodukte dem Kundenvermögen gutgeschrieben.

«Mit «indexinvest» bieten wir Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, ihr Vermögen ab einer Mindesteinlage von 100'000 Franken so professionell zu investieren, wie es bisher nur besonders vermögenden Menschen oder grossen Institutionen vergönnt war», sagt Oliver Jaussi.

Alle Fakten zu indexinvest finden sich auf diesem Link.

A3-Rating von Moody's

Seit bald 190 Jahren wird die Sparkasse Horgen AG ihrer Reputation gerecht, eine solide und kompetente Bank zu sein. Dank der Zugehörigkeit zur Clientis Gruppe profitiert das Institut von einem A3-Rating der Agentur Moody´s. Das 1820 gegründete Unternehmen beschäftigt 30 Mitarbeitende und ist am Zürichsee in der Bevölkerung stark verankert – insbesondere an seinen drei Standorten Horgen, Oberrieden und Hirzel.

Für die Zukunft setzt die Sparkasse Horgen AG auf ihr traditionsreiches Geschäft mit Immobilien- und Kreditfinanzierungen. Gleichzeitig baut sie die Aktivitäten im Bereich Wertschriften und Vermögensverwaltung weiter aus. Mit dem Vermögensverwaltungsmandat indexinvest setzt sie in der Schweizer Finanzbranche neue Massstäbe.

Die Clientis-Gruppe hat derzeit 3 offene Stellen ausgeschrieben.

 

 

 

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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