Berner KB: 46 innovative KMUs gefördert

Das Berner Staatsinstitut hat im 1. Halbjahr 166 Millionen Franken an Neugeld verbucht und den Gewinn gesteigert. 35 Lehrlinge schlossen ab.

Die Berner Kantonalbank (BEKB | BCBE) hat im ersten Halbjahr 2009 ein gutes Ergebnis erwirtschaftet. Der Reingewinn vor Steuern stieg um 5,5 Prozent auf 77,5 Millionen Franken (Vorjahresperiode 73,4 Millionen Franken). Beide Kerngeschäftsfelder (Privat- und Firmenkundengeschäft sowie Vermögensberatung) wurden weiter ausgebaut.

Die Hypothekarforderungen erhöhten sich um 343 Millionen Franken, die Kundengelder im engeren Sinne (Spareinlagen, Kassenobligationen und übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden) stiegen um 1,2 Milliarden Franken. Die Refinanzierung der Kundenausleihungen ist vollumfänglich durch Kundengelder sichergestellt.

Aktive KMU-Förderung fortgesetzt

In der Vermögensberatung resultierte ein Neugeldzufluss von netto 166 Millionen Franken. Die Entwicklung des Geschäftsaufwandes liegt innerhalb des Zielbereichs.

Die Förderung von innovativen KMU, guten Neuunternehmen und Nachfolgeregelungen wurde fortgesetzt. Im Rahmen des Förderkonzeptes wurden im ersten Semester des laufenden Jahres 46 Vorhaben finanziert.

Finanzplatz Bern als Ausbildungszentrum

Als Ausbildungsbank misst das Institut der Nachwuchsförderung einen hohen Stellenwert bei. Es bildet rund einen Viertel aller Lernenden in der Bankbranche im Kanton Bern aus. Alle 35 Lernenden des dritten Lehrjahres haben im laufenden Jahr ihre Grundausbildung bei der Bank erfolgreich abgeschlossen.

Zum konsolidierten Abschluss: Aufgrund ihres beherrschenden Einflusses auf die RTC Real-Time Center AG hat die Berner Kantonalbank zusätzlich zum Einzelabschluss einen konsolidierten Abschluss zu erstellen. Dieser umfasst die Halbjahresrechnungen der Berner Kantonalbank AG, der RTC Real-Time Center AG (Beteiligungsquote: 47 Prozent), der Legando AG (100 Prozent), der Berimag AG (100 Prozent) und der BioMedCredit AG (100 Prozent).

Die konsolidierte Bilanz erhöht sich im Vergleich zur Bilanz der Berner Kantonalbank um 136 Millionen Franken oder 0,6 Prozent. Der Gewinn vor Steuern steigt auf konsolidierter Basis im Vergleich zur Bank um 2 Millionen Franken oder 2,5 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr ergibt dies eine Steigerung um 5,1 Prozent.

Der detaillierte Halbjahresabschluss findet sich auf diesem Link.

Die Berner Kantonalbank hat derzeit 10 offene Stellen ausgeschrieben.

 

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Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

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