Vontobel baut Derivate-Plattform weiter aus

Eine sechste Emittentin stösst zu Deritrade, der Plattform für Strukturierte Produkte von Vontobel. Damit kommen 70 Prozent des börsengehandelten Volumens an Strukturierten Produkten in der Schweiz zusammen.

Als sechste Emittentin hat sich die Zürcher Kantonalbank (ZKB) entschieden, ihre Strukturierten Produkte auf der «Multi Issuer Platform» Deritrade von Vontobel anzubieten, wie die beiden Finanzinstitute am Montag mitteilten.

Bereits vertreiben die UBS, die Deutsche Bank, Morgan Stanley, die Société Générale sowie Vontobel selber ihre Strukturierten Produkte auf Deritrade und vereinigen damit 70 Prozent des börsengehandelten Volumens an Strukturierten Produkten in der Schweiz.

Neue Möglichkeiten für Kundenberater

«Auf der Plattform kann die ZKB neue Kunden ansprechen, wettbewerbsfähige Produkte einer Emittentin mit der besten Bonität anbieten und regulatorische Vorgaben vorausschauend umsetzen», sagte Paolo Vanini, Leiter der Strukturierten beim Zürcher Staatsinstitut.

Vereinfacht gesagt ist Deritrade ein Online-Marktplatz, der Produkte und Preise der marktbestimmenden Emittenten auf einer zentralen Technologie-Plattform bündelt und vergleichbar anbietet. Dank des einfachen, webbasierten Zugriffs eröffnen sich den Kundenberatern damit neue Möglichkeiten.

Industriestandard etabliert

«Es ist uns gelungen, einen Industriestandard zu etablieren, der sich an den zentralen Bedürfnissen wie Preistransparenz und Kundennutzen orientiert und der gleichzeitig dem steigenden Kosten- und Effizienzdruck innerhalb der Finanzindustrie Rechnung trägt», resümiert Roger Studer, Leiter des Investmentbanking bei Vontobel, den jüngsten Zugang auf Deritrade.

 

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NEWS GANZ KURZ

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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