Griederhaus steht kurz vor dem Verkauf

Das der Credit Suisse gehörende historische Griederhaus an der Zürcher Bahnhofstrasse wird nächste Woche einer grossen Schweizer Versicherungsgesellschaft zufallen.

Seit vergangenem August ist offiziell bekannt, dass die Credit Suisse (CS) das Prestigeobjekt beim Zürcher Paradeplatz verkaufen will. Wie die «Sonntagszeitung» seinerzeit meldete, erhielt das amerikanische Maklerbüro Jones Lang LaSalle (JLL) den Auftrag, einen Käufer für das Griederhaus, benannt nach dem gleichnamigen Kleidergeschäft, zu finden.

In der Folge hatten sich in einer ersten Runde insgesamt sechs ernsthafte Bieter um das Objekt bemüht, das eigentlich Peterhof heisst. In Branchenkreisen ging man von einem Preis in der Höhe von mehreren Hundert Millionen Franken aus.

Kaufpreis rund 400 Millionen Franken

Wie Recherchen von finews.ch ergaben, steht der Verkauf nun unmittelbar an. Die besten Chancen werden dabei Axa Winterthur sowie der Swiss Life zugebilligt, wie verschiedene Quellen bestätigen.

Bei der Swiss Life heisst es, man kommentiere «prinzipiell keine Spekulationen». Auch Axa Winterthur will sich nicht zu einem möglichen Kauf äussern.

Der definitive Entscheid soll in den nächsten Tagen fallen, wobei man in Marktkreisen davon ausgeht, dass die Axa Winterthur den Zuschlag erhalten dürfte. Wie erinnerlich hat die CS bereits den ehemaligen Sitz der Schweizerischen Volksbank (SVB) an der Bahnhofstrasse für 350 Millionen Franken an den französischen Versicherungskonzern Axa Winterthur verkauft.

«Das Griederhaus könnte nun für mindestens 400 Millionen Franken den Besitzer wechseln», schätzt Retail-Immobilienspezialist Marc-Christian Riebe, Chef von Location Group in Zürich.

Mehr als 100 Jahre alt

Hintergrund für den Immobilienverkauf ist offenbar die knappe Kapitaldecke der CS, nachdem das Institut vor einigen Monaten im Steuerstreit mit den USA eine Busse von 2,8 Milliarden Dollar hatte bezahlen müssen. Die Schweizer Grossbank hat bereits auch andere historische Gebäude wie das Metropolhaus in Zürich verkauft.

Das Griederhaus respektive der Peterhof wurde in den Jahren 1912 und 1913 erbaut. Bauherrin war die Genossenschaft Peterhof, eine Tochtergesellschaft der Schweizerischen Kreditanstalt (SKA), aus der später die Credit Suisse wurde. Eine Zeit lang war in dem geschichtsträchtigen Gebäude die Bank Leu und später Clariden Leu untergebracht.

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Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut dem Bericht ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

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