Vom Kundenberater zum Zombie

Ein amerikanischer Banker, der zeitweilig als Prediger arbeitete, kam vermeintlich von den Toten zurück. Trotzdem hat der Wiedergänger keine Freude an seinem zweiten Leben.

Ganze zwei Jahre lang galt Aubrey Price (Bild: Vor seiner Flucht und nachher) als verschollen – und wurde schliesslich für tot erklärt. Doch dann griff ihn im vergangenen Sommer überraschend eine Verkehrsstreife im US-Bundestaat Georgia auf.

Price sollte seine Wiederauferstehung nicht gut bekommen: Der ehemalige Banker wurde sofort verhaftet und nun zu dreissig Jahren Gefängnis verurteilt. Das berichtet der Nachrichtendienst «Associated Press».

Kleine Bank plötzlich ohne Aktiven

In seinem «alten» Leben hatte sich der heute 48-jährige Zombie-Banker nämlich einiges zuschulden kommen lassen. Im Jahr 2012 war er unvermittelt geflüchtet, nachdem er rund 40 Millionen Dollar veruntreut hatte, die ihm Kunden und Investoren als Direktor der kleinen Montgomery Bank & Trust anvertraut hatten.

Das Geld, erklärte Price, habe er dann mit Trading und hoch riskanten Investments verloren. Den Schaden hatten nicht nur die Kunden, sondern auch seine Bank. Die stand plötzlich ohne Aktiven da – und ging kurz darauf Pleite.

Der reuige Prediger muss ins Gefängnis

Beim Prozess in der Stadt Statesboro zeigte sich Price – der vor seiner Banker-Karriere als Prediger gewirkt hatte – reuig. Er verstehe die «Wut und Bitterkeit» seiner Opfer. Er werde alles tun, um ihnen das verlorene Geld zurück zu erstatten.

Vom Gefängnis aus dürfte dies wohl schwieriger werden als seine kürzliche Wiederauferstehung.

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Der Hedgefondsanbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Das Unternehmen begründet die Verschiebung mit einem Verzug in den Verhandlungen um eine zweite Finanzierungstranche nach den Rekapitalisierungs-Massnahmen vom Sommer.

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Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt. Die Zahlung erfolgte, weil die UBS ihre Broker nicht standesgemäss ausgebildet habe.

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Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

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Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

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Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

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Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

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Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

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Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

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DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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