Genfer UBP verstärkt Risikokontrolle

Die Union Bancaire Privée zieht Lehren aus dem Madoff-Skandal und sichert sich mit einigen namhaften Spezialisten vor neuen unliebsamen Erfahrungen ab.

Die UBP Asset Management (UBPAM), eine Fund-of-Funds Management-Gesellschaft der Union Bancaire Privée, hat Matt Auriemma zu ihren neuen Co-Head for Structural Risk Analysis ernannt. Er stösst von Barclays Wealth zum Genfer Institut.

Der Brite Matt Auriemma begann seine Karriere als Revisor und Buchhalter, nachdem er an der St. John’s Universität promoviert hatte. Vor seiner Zeit bei Barclays arbeitete er für Julius Bär Investment Management und noch vorher für zwei amerikanische Hedge-Funds.

Dritte wichtiger Zuzug in diesem Jahr

Bei UBP Asset Management rapportiert er an Matthew Stadtmauer, CEO des Unternehmens. Mit Matt Auriemma stösst in diesem Jahr bereits die dritte spezialisierte Person zu UBPAM, um die Risikoanalyse und -kontrolle zu verstärken.

Bereits im Juli kam Sara Sprung, um die neue Position eines Chief Investment Officers bei UBPAM zu besetzen. Sie war zuvor bei der Fortress Investment Group tätig gewesen und noch vorher bei so renommierten Firmen wie Moore Capital Management, JP Morgan, Salomon Brothers and Bankers Trust.

Ebenfalls im Juli engagierte UBPAM Jonathan Morgan als Head of Research für alternative Investments. Er kam von Barclays Global Investors, wo er im Range eines Managing Director als Head of the Hedge Fund Management Group tätig war. In der Vergangenheit arbeitete er zudem für Julius Bär, Morgan Stanley sowie für die Caxton Corporation und zwei auf Asien spezialisierte Hedge-Funds.

Gut kapitalisiert

Die Union Bancaire Privée erlitt im Dezember vor einem Jahr erhebliche Verluste durch Fehlinvestments in die Fonds des amerikanischen Grossbetrügers Bernard Madoff. Dies wirkte sich auch auf das Jahresergebnis aus. Dank der starken Kapitalisierung der Bank, die mehrheitlich im Besitz der Familie de Picciotto steht, konnten die Ausfälle erstaunlich gut absorbiert werden.

Die Union Bancaire Privée hat derzeit keine offenen Stellen ausgeschrieben.

 

 

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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