Überraschender Abgang bei der Thurgauer KB

Per sofort geht die Führung der Thurgauer Kantonalbank in neue Hände über. Der bisherige CEO verlässt das Unternehmen, um sich anderweitig zu engagieren. Bis Ende Jahr erwartet das Institut einen leicht höheren Bruttogewinn.

Bei der Thurgauer Kantonalbank (TKB) kommt es zu einem Wechsel in der Geschäftsleitung. Der bisherige CEO Peter Hinder verlässt überraschend das Unternehmen, wie das Institut am Montag mitteilte.

Der Bankrat hat Heinz Huber (Bild), den bisherigen Stellvertreter des CEO und Leiter des Geschäftsbereichs Firmenkunden, zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsleitung ernannt. Der 50-jährige Bankfachmann übernimmt die Funktion per sofort.

Zeitgemässe Strukturen geschaffen

Der bisherige CEO Hinder verlässt die TKB nach rund fünf Jahren auf eigenen Wunsch, wie es weiter heisst. Während dieser Zeit habe er die Strategie der Bank zusammen mit der Geschäftsleitung in einem anspruchsvollen Umfeld zielorientiert und sehr erfolgreich umgesetzt sowie die Ertragskraft gesteigert.

Unter seiner Führung seien zeitgemässe Strukturen geschaffen und strategisch wichtige Bereiche aufgebaut worden. Zudem konnte im vergangenen Frühjahr mit dem Börsengang ein anspruchsvoller Meilenstein erreicht werden.

Nun habe Peter Hinder die Bank verlassen, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen, schreibt die TKB.

Nahtloser Übergang

Hinders Nachfolger, der 50-jährige dipl. Bankfachmann Huber, ist seit 2007 in der Geschäftsleitung der TKB für das Firmenkundengeschäft zuständig. Vor einigen Jahren hat ihn der Bankrat zum Stellvertreter des CEO ernannt.

Huber hat bereits seine Berufsausbildung in der Bankbranche absolviert. Danach war er mehr als 20 Jahre lang in verschiedenen Funktionen bei den beiden Schweizer Grossbanken tätig. Die meiste Zeit arbeitete er im Kredit- und Firmenkundengeschäft, wo er verschiedene Führungspositionen bekleidete.

Höherer Bruttogewinn erwartet

Vor seinem Wechsel zur TKB war er mehrere Jahre lang als Unternehmer und Geschäftsleitungsmitglied in der IT-Branche tätig. Huber verfügt unter anderem über einen Master of Business Administration und ein Nachdiplom-Studium in Unternehmensführung. Zudem absolvierte er das Advanced Management-Program der Harvard Business School in Boston/USA.

Huber tritt die neue Funktion per sofort an. Bis ein Nachfolger gefunden ist, führt er zudem weiterhin den Geschäftsbereich Firmenkunden der Bank. Für 2014 erwartet die Bank gemäss weiteren Angaben einen leicht höheren Bruttogewinn als 2013.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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