Credit Suisse: Zitterpartie bis ins nächste Jahr

Das formelle Urteil über der Credit Suisse wegen Steuervergehen in den USA wird in den nächsten Tagen erwartet. Ausnahmeregelungen der US-Arbeitsbehörde sollen dabei das Geschäft der Bank schützen.

Im vergangenen Mai rettete die Credit Suisse (CS) in den USA ihre Haut. Die Schweizer Grossbank zahlte amerikanischen Behörden ganze 2,5 Milliarden Franken an Bussen. Zudem bekannte sie sich formell für schuldig, US-Kunden geholfen zu haben, den US-Fiskus zu täuschen. Dafür konnte das Institut seine Lizenz behalten – und seine Existenz zumindest in Amerika war gesichert.

Der Urteilsspruch steht aber immer noch aus. Wie es aus informierten Kreisen heisst, wird er in den nächsten zehn Tagen erwartet. Das Urteil bedeutet einen Schlussstrich, bringt aber theorethisch auch eine neue Krux für die CS mit sich.

Drohende Disqualifikation

Nach amerikanischem Arbeitsrecht ist es einem strafrechtlich verurteilten Finanzdienstleister nämlich nicht gestattet, Rentenvermögen von Pensionskassen oder Einzelpersonen zu verwalten. Der CS und ihren Geschäftspartnern in die USA drohte damit die Disqualifikation in einem entscheidenden Markt.

Wie das amerikanische Magazin «Forbes» und die «Schweiz am Sonntag» (Artikel in der Printausgabe) berichten, will das US-Arbeitsdepartement Departement of Labor (DOL) im kommenden Januar eine öffentliche Anhörung durchführen.

Dabei soll erörtert werden, unter welchen Bedingungen die Schweizer Grossbank und ihre Partner in den Staaten doch weiter geschäften können.

Unterstützung von Barack Obama

Denn, dass ein Bann für die Credit Suisse Turbulenzen in der amerikanischen Pensionskassen-Landschaft auslöst, will in den USA niemand. So setzte sich sogar US-Präsident Barack Obama für eine Ausnahmeregelung für die Schweizer Bank ein, wie finews.ch berichtete.

Das zuständige US-Arbeitsdepartement reagierte darauf im vergangenen September, in dem es eine befristete Ausnahmeregelung für die Bank und deren Geschäftspartner vorschlug.

Auf zehn Jahre hinaus

Nun macht die Behörde Nägel mit Köpfen. Auf Grund der seit vergangenem Herbst eingegangenen Wortmeldungen und Aussagen will sie eine neuerliche Ausnahmeregelung lancieren.

Diese soll von Dauer sein: Sie würde es der CS und ihren Geschäftspartnern auf ein Jahr bis auf maximal zehn Jahre hinaus erlauben, das Vorsorge-Geschäft in den USA weiter zu betreiben.

Die Anhörung zum Vorschlag des DOL und damit die Zitterpartie der CS in den USA findet eine Fortsetzung im neuen Jahr.

 

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Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Die Ende Oktober angekündigte Lancierung der Beteiligungsgesellschaft BB Healthcare Trust plc an der London Stock Exchange wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines Aktienplatzierungs-programms konnte in der Erstemission ein Platzierungsvolumen von GBP 150 Mio. realisiert werden. Der erste Handelstag im Premium Segment der Londoner Börse ist der 2. Dezember 2016 (ISIN: GB00BZCNLL95, Bloomberg-Ticker: BBH LN).

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

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Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

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Die Zurich Gruppe Deutschland hat den Altezza Bürokomplex in München erworben. Verkäufer des 2009 erbauten Bürogebäudes ist die Warburg-HIH Invest Real Estate. Über den Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Beraten wurde Zurich bei der Transaktion durch Luther Köln.

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Die BEKB Roggwil wird per 30. Juni 2017 in die Niederlassung Langenthal integriert. Die betroffenen Mitarbeitenden werden bei der BEKB weiterbeschäftigt. Die Integration erfolgt, weil sich das Kundenverhalten im Bankgeschäft stark verändert hat.

UBS

Mit Blick auf die Art Basel im amerikanischen Miami fasst die Schweizer Grossbank ihre erhebliche Kunstsammlung in einem neuen Bildband zusammen. Das Buch «UBS Art Collection: To Art its Freedom» wird an Januar 2017 erhältlich sein.

Vontobel AM

Die europäische Ratingagentur Feri EuroRating Services und die Verlagsgruppe Handelsblatt haben die Schweizer Bank Vontobel als besten Asset Manager für Rohstoffe in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet.

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