Cembra: Glimpflicher Ausgang der Kreditvermittleraffäre

Die Finma hat ihr Enforcementverfahren gegen die Cembra Money Bank im Zusammenhang mit einem früheren Kreditvermittler abgeschlossen. Cembra kommt mit einem blauen Auge davon.

Die Finma sei zum Schluss gekommen, dass Cembra Money Bank in diesem Fall aufsichtsrechtliche Bestimmungen hinsichtlich Kontrolle und Organisation signifikant verletzt habe, teilte das Kreditinstitut am Mittwoch mit.

Im Fall ging es im einen früheren Kreditvermittler der damaligen GE Money Bank, der von Mitarbeitern der Bank jahrelang mit Kundendaten anderer Institute aus der Zentralstelle für Kreditinformationen (ZEK) versorgt worden war. Die Vorfälle fanden zwischen 2003 und 2011 statt.

Mehr als genügende Rückstellungen

Die Finma schloss nun, dass die von Cembra Money Bank eingeleiteten Massnahmen hinsichtlich ihrer Organisation und Prozesse wie auch die getroffenen Personalentscheidungen ausreichend und genügend seien. Die Finma werde deshalb keine zusätzlichen Massnahmen gegen die Bank ergreifen.

Es ergäben sich auch keine weiteren finanziellen Konsequenzen für die Bank, hiess es weiter. Die Gesamtkosten für Verfahren und Untersuchung belaufen sich zwar auf 1,5 Millionen Franken. Dieser Betrag wird durch die im Juni 2014 vorgenommenen Rückstellungen, die nun entsprechend angepasst werden, vollständig abgedeckt. Cembra Money Bank bestätigt ihre Gewinnprognose für 2014.

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