Liechtensteiner VP Bank: Fondsgeschäft mit neuem Chef

Für den Ausbau ihres Fondssparte konnte das Institut einen erfahrenen Banker gewinnen. Er kommt von der Credit Suisse.

Das Jahr ist schon beinahe um, und nochmals kommt es zu einer wichtigen Veränderung bei der Liechtensteiner VP Bank. Der Fonds-Bereich des Instituts gerät nämlich unter neue Leitung: Per Anfang 2015 übernimmt Eduard von Kymmel (Bild) vom Standort Luxemburg aus die gruppenweite Führung des Fondsgeschäftes. Das teilte die VP Bank heute Montag mit.

Fondsgeschäft forcieren

In seiner Funktion verantwortet der 41-jährige deutsch-luxemburgische Doppelbürger auch das Kompetenzzentrum VP Fund Solutions, das der internationalen Kundschaft der Bank Zugang zu massgeschneiderten Fondslösungen verschaffen soll. Von Kymmels Aufgabe wird es gemäss der Bank sein, das Fondsgeschäft in Liechtenstein und Luxemburg zu forcieren.

Von Kymmel rapportiert dabei an Christoph Mauchle, der in der Geschäftsleitung der VP Bank Gruppe einsitzt.

Ausbau und Abbau

Derweil ist das Liechtensteiner Institut im Umbruch. Anfangs Dezember wurde bekannt, dass die VP Bank die kleinere Centrum Bank übernimmt – deren 6 Milliarden Franken Kundenvermögen stossen damit zu den rund 40 Milliarden Franken Assets der VP Bank.

Die Fusion soll im kommenden Januar über die Bühne gehen, wird aber die Bank noch mindestens das ganze Jahr 2015 auf Trab halten. Wie die beiden Institute mitteilten, wird es zu einem Stellenabbau kommen.

Karriere bei der Credit Suisse

Der neue Fonds-Chef von Kymmel wird also ein anspruchsvolles Umfeld vorfinden. Das kennt er jedoch aus seiner früheren Tätigkeit: Seit 2001 war er in verschiedenen Funktionen bei der Credit Suisse in Luxemburg und Zürich tätig; zuletzt als Head of Sales and Fund Solutions sowie als Mitglied des Verwaltungsrates verschiedener Investmentgesellschaften.

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Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt. Die Zahlung erfolgte, weil die UBS ihre Broker nicht standesgemäss ausgebildet habe.

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Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

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