UBS geht in Deutschland Kooperation ein

Die Schweizer Grossbank UBS setzt in Nürnberg auf einen lokalen Vermögensverwalter, nachdem sie ihre Niederlassung dort geschlossen hat.

Die UBS arbeitet in Nürnberg künftig mit der lokal ansässigen KSW Vermögensverwaltung zusammen. Diese übernimmt den bisherigen Leiter der UBS in Nürnberg, Klaus-Jürgen Schiller (Bild), zusammen mit drei weiteren Mitarbeitern, wie die KSW Vermögensverwaltung zu Wochenbeginn mitteilte. Darunter ist auch Schillers Stellvertreter Udo Rieder.

Die Kooperation sieht vor, dass den bisherigen UBS-Kunden in der Region weiterhin eine Vor-Ort-Betreuung durch ihre langjährigen Berater angeboten wird und sie zudem von der Expertise der UBS in der Vermögensverwaltung profitieren können. Für die KSW Vermögensverwaltung bedeutet die Kooperation ein Kundenzuwachs.

UBS in Deutschland auf kleineren Füssen

Die UBS hat nach einer erfolglosen Expansion seit 2012 begonnen, ihr Filialnetz in Deutschland verkleinert. Geschlossen wurden Standorte in Dortmund, Essen, Rosenheim und in Wiesbaden.

Im vergangenen Juli hatte sie auch die Schliessung ihrer Niederlassungen in Nürnberg und in Bremen angekündigt. Ihre bayerischen Kunden will sie künftig von München aus betreuen.

Seit Jahresbeginn betreibt die UBS in Deutschland nur noch acht Filialen. Das sind nach München Berlin, Bielefeld, Düsseldorf, Frankfurt (Zentrale), Hamburg, Köln und Stuttgart.

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DOSSIER BANKEN

Dossier Banken

Dossier UBS Dossier Credit Suisse Dossier Bank Vontobel Dossier Julius Bär Dossier Zürcher Kantonalbank

Die wichtigsten Schweizer Banken auf einen Blick:

 

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Wie Goldman Sachs 1,2 Milliarden Dollar aus Libyen versenkte
  • Blackrock-Mitgründerin: «Asset Manager sind keine Banken»
  • Nullzins-Politik: Und sie funktioniert doch – sagt Mario Draghi
  • Europas Zukunft steht auf dem Spiel
  • Bankchef muss auf 41 Millionen Dollar verzichten
  • Wohnen wie Leonardo DiCaprio
mehr

Follow us

Follow finews.ch on Twitter Follow finews.ch on Facebook Follow finews.ch on Google+ Follow finews.ch on LinkedIn Follow finews.ch on Xing Follow finews.ch on Youtube Follow finews.ch on Instagram

Zürcher Bankenverband

Führende Vertreter der Schweizer Finanzbranche zum Thema Regulierung.

Beiträge lesen

Lohnvergleich

Lohnvergleich

Verdienen Sie genug? Vergleichen Sie doch mal Ihren Lohn.

zum Lohnvergleich

Newsletter

Newsletter-SymbolKostenlos abonnieren

Abonnieren Sie jetzt den finews.ch-Newsletter und Sie erhalten kostenlos 2x wöchentlich die wichtigsten News aus der Schweizer Finanzwelt per E-Mail.

SELECTION

Selection

So sieht der Banker der Zukunft aus

Mit aller Macht versuchen die Banken, ihr Geschäft ins Zeitalter der Digitalisierung zu retten.

Selection

Selection

Das sind die teuersten Sportwagen

Ferraris, Lamborghinis oder Porsches erregen kaum mehr Aufmerksamkeit, ausser es handelt sich um ein seltenes Modell.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Gottex

Der Hedgefonds-Anbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Offenbar verzögern sich die Verhandlungen um eine zweite Finanzierungsrunde.

UBS

Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

Avaloq

Der Bankensoftware-Entwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

weitere News