Bank Linth meldet «herausragendes» Ergebnis

Die zur liechtensteinischen LLB-Gruppe gehörende Bank Linth eröffnet den Reigen der Jahresergebnisse und trumpft mit einem überdurchschnittlichen Gewinn für 2014 auf.

Die Bank Linth blickt auf ein «herausragendes» Geschäftsjahr 2014 zurück, wie einer Mitteilung vom Freitag zu entnehmen ist. Der Jahresgewinn stieg um 18 Prozent auf rund 20 Millionen Franken. 

Dabei handelt es sich allerdings um noch ungeprüfte Zahlen. Detaillierte Informationen zum Abschluss wird die Bank Linth anlässlich der Präsentation der Jahreszahlen am 10. Februar 2015 bekanntgeben.

Tiefere Kosten

Trotzdem interessant ist: 2014 legte die Ostschweizer Regionalbank sowohl bei den Kundenausleihungen (5,2 Milliarden Franken) als auch bei den Kundengeldern (3,9 Milliarden Franken) um je rund 5 Prozent zu.

Der Geschäftsertrag zeigte mit rund 87 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr ein Plus von mehr als 6 Prozent. Die Massnahmen zur Effizienzsteigerung führten gemäss weiteren Angaben zu einem rund 2 Prozent geringeren Geschäftsaufwand von 56 Millionen Franken.

Optimismus herrscht

Als Folge der guten Entwicklung in der Erfolgsrechnung stieg der Bruttogewinn gegenüber dem Vorjahr um rund 25 Prozent auf 31 Millionen Franken. Vor diesem Hintergrund rechnet die Bank Linth für 2014 mit einem Jahresgewinn von rund 20 Millionen Franken (im Vorjahr: 16,9).

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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