Walter Berchtold findet neuen Job

Der frühere Wealth-Management-Chef der Credit Suisse ist für den Verwaltungsrat einer bedeutenden Privatbank nominiert worden.

Walter Berchtold (Bild) ist für die Wahl in den Verwaltungsrat der Falcon Private Bank vorgeschlagen worden. Ein Sprecher der Schweizer Privatbank bestätigte auf Anfrage eine entsprechende Meldung von «Inside Paradeplatz.ch» am Dienstag.

Berchtold solle am kommenden 10. März an der Generalversammlung in das Gremium gewählt werden. Er ersetzt dabei Michael Bär, der im vergangenen Dezember seinen Rücktritt aus dem Verwaltungsrat der von einer Herrscherfamilie in Abu Dhabi kontrollierten Falcon Private Bank gegeben hatte. Bär wird dafür Verwaltungsratspräsident der Arner Bank, wie finews.ch kürzlich berichtet hatte.

Treffen ehemaliger CS-Manager

Ex-CS-Private-Banking-Chef Berchtold trifft bei der Falcon Private Bank auf alte Bekannte. So hat dort zu Jahresbeginn Erich Pfister seine Tätigkeit als Global Head of Private Banking aufgenommen. Pfister hatte im Herbst die Credit Suisse nach annähernd 25 Jahren verlassen. Er war zuletzt Chairman von Credit Suisse Grossbritannien und Leiter der Marktregion UK/International im Private Banking gewesen.

Walter Berchtold war Ende 2012 nach fast 30-jähriger Tätigkeit bei der Credit Suisse ausgeschieden. Dabei wäre der 52-Jährige gerne Chef der Grossbank geworden, wie auch öffentlich kundgetan hatte.

Zuletzt mit Oswald Grübel unter einem Dach

Berchtold sass zwischen 2006 und 2011 auf den wichtigsten Posten im Private Banking der Credit Suisse – und er gilt damit auch mitverantwortlich für die Fehler mit US-Kunden, für welche die Bank 2014 in den USA mit 2,5 Milliarden Franken gebüsst worden war. Berchtold hatte in den USA ausgesagt, um so einer möglichen Fahndung zu entgehen.

Zuletzt hatte der Banker in direkter Nachbarschaft mit seinem früheren Chef Oswald Grübel an der Börsenstrasse ein Büro gehabt.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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