Adnovum baut Führung um

Das auch im Finanzbereich tätige IT-Beratungsunternehmen organisiert seine Geschäftsleitung neu. Einer der Top-Posten geht an einen ehemaligen Versicherungsmann.

Das Schweizer Software-Unternehmen Adnovum mit Hauptsitz in Zürich organisiert die Geschäftsleitung neu. Das teilte das Unternehmen, das auch Finanzdienstleister in Zusammenhang mit der Digitalisierung und IT-Sicherheit berät, am Montag mit. Damit würden die Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau geschaffen, hiess es weiter.

Gassmann 160So wird Peter Gassmann (Bild links), bisher Leiter Marketing und IT Consulting von Adnovum, per sofort zum Chief Commercial Officer (CCO) und Mitglied der Geschäftsleitung ernannt. Bevor der 42-jährige Gassmann zu Adnovum stiess, war er unter anderem für den grössten Schweizer Versicherer Zurich tätig gewesen.

Im Dienst der Stadt Zürich

Eschweiler 160Knut Eschweiler (Bild links unten) tritt derweil per 1. Februar die ebenfalls neu geschaffene Position des Finanzchefs (CFO) an. Er ist in dieser Funktion für die finanzielle Führung und Human Resources zuständig, wie es weiter heisst. Der 48-jährige Finanzspezialist amtete zuvor unter anderem als Finanzchef der IT-Abteilung der Stadt Zürich.

«Mit Peter Gassmann und Knut Eschweiler konnten wir zwei erfahrene Manager für die weitere strategische Entwicklung von Adnovum gewinnen», sagt Adnovum-Chef Chris Tanner zu den Ernennungen.

Adnovum wurde 1988 gegründet und beschäftigt am Hauptsitz in Zürich und in den Büros in Bern, Budapest, Ho-Chi-Minh-Stadt und Singapur über 420 Personen.

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Gottex

Der Hedgefondsanbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Das Unternehmen begründet die Verschiebung mit einem Verzug in den Verhandlungen um eine zweite Finanzierungstranche nach den Rekapitalisierungs-Massnahmen vom Sommer.

UBS

Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt. Die Zahlung erfolgte, weil die UBS ihre Broker nicht standesgemäss ausgebildet habe.

Avaloq

Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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