UBS schüttet das Füllhorn aus

Die Grossbank UBS zahlt ihren Aktionären für 2014 eine höhere Ausschüttung als erwartet wurde. Mit ein Grund dafür ist der gute Start ins laufende Jahr. Die Transformation der Bank bezeichnet CEO Sergio Ermotti als abgeschlossen.

Erwartet hatten Analysten eine Ausschüttung von 70 Rappen pro Aktie. Aber die UBS übertrifft diese noch. Wie die Grossbank am Dienstag mitteilte, verdoppelt sie nicht nur die ordentliche Dividende auf 50 Rappen. Sie zahlt auch noch eine einmalige Zusatzdividende von 25 Rappen pro Aktie. UBS-CEO Sergio Ermotti begründet dies in der Mitteilung mit dem robusten Ergebnis, der soliden Kapitalposition und dem guten Start in das laufende Quartal. «Zudem haben wir unsere strategische Transformation abgeschlossen,» ergänzte Ermotti.

Rekorde im Wealth Management

Im vierten Quartal erzielte die grösste Schweizer Bank einen Reingewinn von 963 Millionen Franken, womit sich der Gewinn für das Gesamtjahr um 13 Prozent auf 3,6 Milliarden Franken erhöhte.

Sämtliche Unternehmensbereiche hätten dazu beigetragen und deutliche Fortschritte erzielt, hiess es weiter. Der Vorsteuergewinn im Wealth Management stieg um 4 Prozent und erzielte in der Region Asien-Pazifik den grössten Zuwachs an Nettoneugeldern seit 2007.

Die Nettoneugelder beliefen sich auf 34,4 Milliarden Franken. Einen Rekordwert erzielte das Wealth Management Americas mit einer 1 Milliarde Dollar Vorsteuergewinn. 10 Milliarden Dollar betrug der Nettoneugeldzufluss. Die Investment Bank habe vor allem im Bereich Corporate Client Solution stark performt, so die UBS weiter. Im Asset Management belief sich der Zufluss von Neugeldern auf 22,6 Milliarden Franken, was die UBS als Trendwende bezeichnete.

Unbeirrt an der Strategie festhalten

Im Ausblick bleibt die UBS angesichts einer Vielzahl von Unsicherheiten vage. Ungeachtet der bisherigen und neuen Herausforderungen werde sie die Umsetzung ihrer Strategie weiterführen, um für die Aktionäre nachhaltige Renditen zu erwirtschaften, hiess es.

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