Des Bankers gerechter Lohn

Wann sprechen Banker von einem fairen Lohn? Und was denken deren Kunden darüber? Auf diese Fragen gibt es jetzt eine Antwort. 

Banker, deren Arbeitergeber und die Kunden haben unterschiedliche Vorstellungen, was ein fairer Lohn im Private Banking ausmacht. Eine Umfrage, die kürzlich im «private banking magazin» veröffentlicht wurde, kam zu folgenden Schlussfolgerungen:

Faire Vergütung aus Sicht der Berater: 

  • Keine Deckelung der Boni
  • Referenzbonus und Auszahlungsbonus sollen klar und nachvollziehbar sein
  • Quantitative und qualitative Leistungsmerkmale, wie zum Beispiel Ertrag, Kundenzufriedenheit, Teamgedanke, New Assets, Bestand et cetera, sollen klar definiert und in der Vergütung berücksichtigt werden
  • Das Vergütungssystem soll einheitlich –gleiches Gehalt für gleiche Arbeit- und somit gerecht sein

Faire Vergütung aus Sicht des Kunden:

  • Vergütung der Berater soll an der Kundenzufriedenheit gemessen werden
  • Anreizsysteme der Berater stehen immer im Einklang zum Kundeninteresse
  • Vergütungssysteme müssen sich an regulatorische, gesetzliche Vorgaben halten
  • Vergütungssysteme sollten an eine nachhaltige Leistung und Entwicklung der Performance gekoppelt sein

Faire Vergütung aus Sicht der Bank:

  • Das Erreichen von Ertrags- und Vertriebszielen sind zentrales Vergütungskriterium
  • Individuelle Ziele stehen bei der Vergütung im Vordergrund, Teamleistung wird geringer gewichtet – jeder Berater muss sich einzeln rechnen
  • Ein Vergütungssystem soll regulatorischen Anforderungen und individuellen Betriebs-vereinbarungen/Gehaltsbändern Rechnung tragen
  • Boni werden nur bezahlt, wenn die betriebswirtschaftliche Lage der Bank es erlaubt

Die Suche nach dem Konsens 

Naturgemäss kollidieren diese Fairness-Vorstellungen miteinander. Ein möglichst hoher Ertrag für die Bank und den Berater muss nicht zwingend mit den Kundeninteressen Hand in Hand gehen. Andererseits muss der Berater Ertrag erwirtschaften, da sonst die Bank – und damit seine Vergütung – leiden.

Der grösste Konsens wird laut den Erhebungen erzielt, wenn Vergütungssysteme klar und nachvollziehbar sind und dabei regulatorische sowie gesetzliche Vorgaben eingehalten werden. 

Verändertes Umfeld

Auch wenn die Banker immer noch stattliche Saläre beziehen, befindet sich die Finanzbranche im Umbruch. Zunehmende regulatorische Vorschriften, die Bestrebungen nach Gebühren-Transparenz und der fortschreitende Digitalisierungstrend drücken auf die Margen. Dies zwingt die Banken mehr denn je, ihr Vergütungssystem zu überdenken.

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Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

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Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

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Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

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Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

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DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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Die Schweizer Fondbranche kratzt an der Billionen-Grenze. Wie der Branchendienst Swiss Fund Data vermeldete, erreichte das Vermögen der in der Schweiz gehandelten Anlagefonds letzten August rund 914 Milliarden Franken.

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Mit einer Performance von durchschnittlich 0,5 Prozent schnitten die Pensionskassen im August leicht besser ab als im Monats-Durchschnitt seit Jahresbeginn. Das stellte der «Pensionskassen-Barometer» der Grossbank fest.

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