Cembra Money Bank: Viel Ungewisses für 2015

Die Cembra Money Bank gibt sich zurückhaltend für das laufende Geschäftsjahr. Für die Aktionäre gibt's mehr Dividende und die Bank legt 100 Millionen Franken für eine Kapitalrückzahlung zur Seite. Zudem kommt es im Verwaltungsrat zu einer Änderung.

Die im Konsumkreditgeschäft tätige Cembra Money Bank hat 2014 einen Gewinn von knapp 140 Millionen Franken erzielt, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Dies entspreche einer Steigerung von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Kosten blieben mit einer Cost/Income Ratio von 42,5 Prozent unter Kontrolle, wie die Bank weiter schreibt.

Mehr Dividende

Zudem schnitt die Cembra Money Bank laut eigenen Angaben in allen wichtigen Produktlinien besser ab als der Markt. Dies widerspiegle sich in einer Zunahme der Nettoforderungen gegenüber Kunden um 2 Prozent auf 4,1 Milliarden Franken.

Den Aktionären wird eine Dividendenerhöhung um 9 Prozent auf 3,10 Franken aus den Kapitaleinlagereserven vorgeschlagen. Eine Ausschüttung dieser Form ist in der Schweiz verrechnungssteuerfrei. Darüber hinaus habe der Verwaltungsrat die Verwendung von bis zu 100 Millionen Franken Überschusskapital für Aktienrückkäufe von einem Grossaktionär genehmigt, falls dieser eine grössere Anzahl Aktien veräussern sollte, so die Bank.

Verhalten optimistisch

Zum Ausblick für das laufende Jahr gibt sich die Bank zurückhaltend. Der Preisdruck in gewissen Geschäftsbereichen dürfte weiter anhalten. Potenzielle regulatorische Veränderungen und die weitere Entwicklung der Schweizer Wirtschaft nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses könnten sich mittelfristig auf das Geschäft von Cembra Money Bank auswirken.

Derzeit lassen sich gemäss der Bank die möglichen mittelfristigen Auswirkungen jedoch nur schwer abschätzen. Dessen ungeachtet bleibe man «kurzfristig zuversichtlich» und erwartet für das laufende Jahr ein Ergebnis auf dem Niveau von 2014.

Compliance-Spezialistin für den VR

monica maechler 160Gleichzeitig mit dem Jahresabschluss kommt es auch im Verwaltungsrat der Cembra Money Bank zu Veränderungen.

So schlägt der Verwaltungsrat an der kommenden Generalversammlung die Schweizerin Monica Mächler (Bild oben links) zur Wahl in den Verwaltungsrat vor. Mächler bringe umfassende Erfahrung in den Bereichen Recht, Regulierung und Governance im nationalen und internationalen Umfeld mit, teilte die Bank mit. 

Mächler war in leitenden Positionen bei der Zurich Insurance Group (1990–2006), als Direktorin des Bundesamts für Privatversicherungen (2007–2008) sowie von 2009–2012 als Vizepräsidentin des Verwaltungsrats der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) tätig. Sie ist zudem Mitglied des Aufsichtsrats der Deutsche Börse AG und sitzt im Verwaltungsrat der Zurich Insurance Group AG sowie der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG.

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

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Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

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Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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