Allianz Global Investors verstärkt Vertrieb

Die Schweizer Tochter des deutschen Vermögensverwalters hat im hiesigen Fondsgeschäft Grosses vor – und holt sich dazu einen Verkaufsprofi von der CS.

Die Vertriebspartner von Allianz Global Investors Schweiz erhalten bald eine neue Ansprechsperson: Wie die hiesige Asset-Management-Tochter der deutschen Finanzkonzerns am Montag mitteilte, ernannte sie Reto Eisenhut (Bild) zum Senior Sales Executive.

In dieser Funktion ist Eisenhut verantwortlich für die Leitung des schweizerischen Retailgeschäfts sowie für jenes im Fürstentum Liechtenstein, wie es weiter heisst. Er hat dort den Ausbau voranzutreiben sowie die institutionelle Klientel zu betreuen.

Bei der CS und der ZKB

Länder-Chef Marcel Salzmann sieht diesbezüglich noch einiges Potenzial – und will nicht zuletzt auch die anstehende Konsolidierung unter Schweizer Vermögensverwaltern nutzen. «Als langfristig orientierter und international starker Partner sind wir auf diese Zukunft bestens vorbereitet», verspricht Salzmann.

Mit der Berufung Eisenhuts macht Salzmann Nägel mit Köpfen. Eisenhut verfügt über 25 Jahre Erfahrung in der Branche – und war zuletzt für die Nummer 2 im Schweizer Fondgeschäft tätig: Für die Credit Suisse (CS) verantwortete er den Fondsvertrieb Schweiz und war zudem für die hiesigen Vertriebspartner der Grossbank zuständig.

Davor arbeitete der Betriebswirtschafter neun Jahre bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB) in der Kundenberatung, wie es weiter heisst, und sass in Fachgremien des Schweizerischen Fondsverbands SFAMA.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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