Libor-Skandal: Der Deutschen Bank droht Rekordstrafe

Im Skandal um Zinsmanipulationen könnte die deutsche Grossbank deutlich mehr Busse zahlen als erwartet.

Für die Deutsche Bank könnte die Verwicklung ihrer Händler in die Manipulation des Libor-Zinssatzes richtig teuer werden.

Wie die gewöhnlich gut informierte Agentur «Bloomberg» unter Bezug auf anonyme Quellen berichtete, könnte sich die von britischen und amerikanischen Behörden geforderte Busse auf bis zu 2 Milliarden Euro belaufen.

Die Busszahlung könnte noch am Donnerstag vermeldet werden, hiess es weiter.

Mehr als die UBS

Das wäre die höchste Strafzahlung, die ein Institut in der Finanz-Affäre bisher leisten musste. So musste die Schweizer UBS – trotz frühzeitiger Selbstanzeige – in der Sache bisher 1,5 Milliarden Dollar an Bussen entrichten.

Die Deutschbanker selber hatten bisher mit einer Strafe von mehr als 1,5 Milliarden gerechnet.

Wie «Bloomberg» weiter berichtet, könnte die New Yorker Finanzaufsicht zudem einen Aufpasser zum deutschen Institut schicken, der das Wohlverhalten der Deutschbanker in der Sache überwachen wird.

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Avaloq

Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

Fondsmarkt

Die Schweizer Fondbranche kratzt an der Billionen-Grenze. Wie der Branchendienst Swiss Fund Data vermeldete, erreichte das Vermögen der in der Schweiz gehandelten Anlagefonds letzten August rund 914 Milliarden Franken.

EIB

Die Europäische Investitionsbank finanziert die Forschung am Genfer CERN. Dies, indem sie dem Teilchenbeschleuniger eine Kreditfazilität von 250 Millionen Franken leistet. Das Geld wird zum Bau des nächsten CERN-Grossprojekts benötigt, dem High Luminosity Large Hadron Collider.

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