Valartis: Jetzt geht's ans Eingemachte

Die Valartis-Finanzgruppe ist 2014 tief in die roten Zahlen getaucht. Nun muss sie einiges unternehmen.

Die Zürcher Finanzgruppe Valartis spürt die Folgen eines wechselvollen Jahres: Wie das Unternehmen am Dienstag berichtete, resultiert für 2014 eine Nettoverlust von über 73 Millionen Franken. Bereits Anfang April hatte Valartis diesbezüglich eine Gewinnwarnung ausgegeben.

Wie die Gruppe weiter berichtete, sind in die roten Zahlen teils auf Verluste auf nicht weiter geführten Aktivitäten zurückzuführen – so auf der Ende letzten August an die Genfer Banque Cramer verkauften Valartis Bank.

Auch Verluste im Tagesgeschäft

Einen überraschenden Abschreiber von knapp 54 Millionen Franken erlitt die Gruppe ausserdem auf dem Gegenwert der bereits im Jahr 2012 verkauften Immobilien-Beteiligungsgesellschaft Eastern Property Holding.

Wie es weiter heisst, resultierte 2014 auch im operationellen Geschäft ein Bruttoverlust von mehr als 26 Millionen Franken.

Angesichts dieser Entwicklung geht die Gruppe unter ihrem Hauptaktionär Gustav Stenbolt (Bild) nun über die Bücher: Sie will Strategie und Geschäftsmodell überdenken und noch vor dem Sommer geeignete Gegenmassnahmen ergreifen.

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Der Hedgefonds-Anbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Offenbar verzögern sich die Verhandlungen um eine zweite Finanzierungsrunde.

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Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

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Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

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