UBS und Credit Suisse: So unzufrieden sind die Banker mit ihren Boni

Fast die Hälfte des Kaders der beiden Schweizer Grossbanken fühlt sich bei Lohn und Bonus übergangen, wie eine Umfrage aus London zeigt. Am höchsten ist die Unzufriedenheit bei den Managing Directors. Sind sie deswegen «Jammeris»?

Unzufrieden©Shutterstock

Der Befund birgt Zunder: Nach Jahren der hitzigen Debatten über zu hohe «Banker-Boni» finden offenbar immer noch viele Bank-Kader, sie verdienten für ihren alltäglichen Einsatz nicht genug.

Diesen Schluss lässt jedenfalls das Resultat einer online-Umfrage des britischen Lohn-Analysehauses Emolument zu: Demnach sind 41 Prozent der befragten Kader bei der Credit Suisse (CS) unzufrieden mit ihren Boni. Bei der UBS sind es gar 43 Prozent.

Im Vergleich mit anderen Grossbanken (siehe Grafik unten) hält sich der Unmut über die Entlöhnung bei der CS und der UBS zwar noch in Grenzen – doch die Zufriedenheit eben auch. Der Umfrage zufolge betrachten nur 24 Prozent der CS-Kader ihren Bonus als angemessen. Tiefer ist der Wert nur noch bei der Bank of America Merrill Lynch und der französischen BNP Paribas.

Zufriedenheit mit dem Bonus (Anteil Antworten in %)

BoniGrafik 500

Die Unzufriedenheit ist ausgerechnet im oberen Kader der Grossbanken am grössten: Knapp die Hälfte der befragte Managing Directors gaben an, nicht genug Bonus zu bekommen (siehe Grafik unten).

BoniGrafik2 500

Anrecht auf Schmerzensgeld?

Der Frust könnte damit zusammenhängen, dass der Posten in den letzten Jahren immer mehr zum Schleudersitz mutierte: Die Belastung wächst, und wer nicht innert Kürze mit seinem Team liefert, wird ausgewechselt. Entsprechend steigt die Erwartung an ein – aus Sicht jener Kader – angemessenes «Schmerzensgeld».

Zudem wissen die Managing Directors nur zu gut, dass die Chefs ober ihnen erst so richtig kassieren. Auch bei der UBS und der Credit Suisse geht jeweils der grösste Batzen des Bonus-Pools an eine relativ kleine Gruppe.

Boni sind fair

Hingegen zeigte Emolument in einer Ende März erschienen Studie auf, dass die oberen Kader zumindest im Investmentbanking der beiden Schweizer Grossbanken bezüglich Lohngerechtigkeit eigentlich nichts zu Jammern haben.

Gemessen etwa am Deal-Volumen bei der Beratung von Fusionen und Übernahmen gaben die UBS und die CS das meiste Geld an ihre Managing Directors weiter – und zahlten damit gemäss Studie die «fairsten Boni».

Und: Die UBS und die CS gehören bezüglich der Höhe des Durchschnittslohns immer noch zu den Top 3 der grossen Schweizer Banken, wie ein Vergleich von finews.ch jüngst zeigte.

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

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Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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