UBS: Abgänge im FIM-Geschäft

Stefano Veri

Stefano Veri, der seit Anfang Jahr das globale Geschäft mit unabhängigen Vermögensverwaltern bei der UBS leitet, hat die Einheit reorganisiert. Zwei Manager gingen von Bord.

UBS©Shutterstock

Die Veränderungen betreffen in erster Linie die regionale Einteilung des Global FIM, wie Recherchen von finews.ch ergaben, und das Kürzel FIM steht für Financial Intermediaries, gemeint sind damit die unabhängigen Vermögensverwalter. 

Die zweite Veränderung betrifft die operative Führung dieses Bereichs. Gemäss einem finews.ch vorliegenden Memo sind die Einheiten des Chief of Staff und des Chief Operating Officers (COO) zusammengelegt worden, was wiederum personelle Konsequenzen nach sich zog.

Weggefährten in Lugano

Der bisherige COO Global FIM, Neil Stiefel, hat die UBS verlassen. Das «Operating Office» wird nun von Marco Tosonotti geleitet, einem Weggefährten von Veri bei der UBS in Lugano. Anfang 2014 waren sowohl Veri als auch Tosonotti in der UBS befördert worden: Veri zum General Managing Director, Tosonotti zum Managing Director.

Auch im Schweizer Geschäft, auf das rund 60 Prozent der insgesamt 90 Milliarden Franken an Kundengeldern in dieser Einheit entfallen – hat Veri die Strukturen verändert. Er hob die bisherige Aufteilung in die Regionen Deutschschweiz, Romandie und Tessin auf, und zwar zugunsten der neuen Gesamteinheit FIM Schweiz. Diese wird von Stephan Matti geleitet, der bislang für die Deutschschweiz verantwortlich war.

Tessin zusammen mit den Schwellenländern

Claudio Scarfone 161Dem Memo ist weiter zu entnehmen, dass die Region Tessin weiter im Organigramm figuriert. Ihr angegliedert wird aber neu die Region Global Emerging Markets. Verantwortet wird dieser Bereich von Claudio Scarfone (Bild links), der seit 2009 den Bereich FIM Tession leitete. Von Bord gegangen ist André Tomasini, der während drei Jahren das FIM-Geschäft in den aufstrebenden Märkten geleitet hatte.

Reto Marx 160Die Einheit nannte sich bislang GEM/APAC (Global Emerging Markets/Asia Pacific). Jetzt ist APAC eine eigene Einheit, unter der Leitung von Reto Marx (Bild unten). Er ist seit 2010 für die UBS in Singapur tätig.

Unterschiedliche Wachstumsmuster

Die Veränderungen haben gemäss der internen Mitteilung zwei wesentliche Gründe: In der Schweiz werde die Organisation effizienter. Ausserdem könne so die Segmentierung im Buchungszentrum verbessert werden.

Die Trennung der bisherigen Einheit Global Emerging Market und Asien-Pazifik erfolge, um einen besseren Fokus auf die «unterschiedlichen Wachstumsmuster» in den beiden Schlüsselregionen zu erlauben – auch im Hinblick auf die weitere Entwicklung der gesamten FIM-Plattform.

Die FIM-Einheit ist nun wie folgt organisiert:

  • Chef: Stefano Veri
  • Chief Operating Officer: Marco Tosonotti
  • Schweiz: Stephan Matti
  • Europa: Beat Bachmann
  • Asien-Pazifik: Reto Marx
  • Global Emerging Markets/Tessin: Claudio Scarfone

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Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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