Sallfort Privatbank engagiert Kunstexperte Fausto De Lorenzo

Die in Basel und Zürich ansässige Sallfort Privatbank erweitert ihre Angebotspalette mit dem Bereich Kunstberatung, wie Recherchen von finews.ch ergaben.

Kunstinteressierte Sallfort-Kunden können sich neuerdings bei der Bank beraten lassen. Hand dafür bietet Fausto De Lorenzo (Bild), wie Recherchen von finews.ch ergaben.

Der ehemalige Geschäftsführer der Foundation Beyeler sowie des Kunstmuseums Basel hat mit der Sallfort Privatbank eine entsprechende Vereinbarung getroffen. Das Angebot ist auf die Bedürfnisse von Privatkunden zugeschnitten. Neben Markt‐ und Preisanalysen werden Recherchen, Expertisen sowie die Begleitung bei Kauf‐ und Verkaufsverhandlungen angeboten, wie ein Sprecher gegenüber finews.ch erklärte.

Erste Projekte gestartet

«Unsere Familie sammelt seit Jahrzehnten Kunst, und immer mehr Sallfort‐Kunden haben sich in den vergangenen Jahren ebenfalls in diesem Bereich engagiert. Ich bin sicher, dass wir mit der Kombination Sallfort Privatbank und Fausto De Lorenzo ein exklusives Angebot offerieren können», sagte Johannes T. Barth, CEO der Sallfort Privatbank.

Erste Projekte seien bereits gestartet worden, und zum traditionellen Anlass an der ART Basel werde die Bank gemeinsam mit Fausto De Lorenzo präsent sein, so Barth weiter.

Rasantes Wachstum

Tatsächlich ist der Kunstmarkt in den vergangenen Jahren immer internationaler geworden. Künstler und Kunstpreise entwickeln sich in rasantem Tempo – das Angebot an Kunst jeglicher Art hat sich vervielfacht.

Vor diesem Hintergrund laufen viele Interessenten Gefahr, den Überblick und damit die Entscheidungsgrundlagen für eine Anlage oder den Verkauf eines Kunstwerks zu verlieren.

Vom Stahlbauzeichner zum Galeristen und Unternehmensberater

De Lorenzo ist Inhaber von DeLorenzo-Museum-Mangement. Ein Unternehmen, das gemäss eigenen Angaben an der Schnittstelle zwischen Kunst und Management arbeitet. Seine Erstausbildung machte De Lorenzo als Stahlbauzeichner. Später, als Inhaber einer Kunstgalerie und als selbständiger Unternehmensberater, legte er sich ein umfassendes Spezialisten-Wissen in den Bereichen Kunst und Kultur zu.

Von 1999 bis 2009 war er Managing Director in der Fondation Beyeler Riehen und von 2009 bis 2011 Managing Director im Kunstmuseum Basel.

Zu den Kunden von DeLorenzo-Museum-Management gehören heute Galerien, Auktionshäuser, Museen, private Sammlungen, Kulturunternehmen und Kunstlager.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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