Noch ein Neuanfang für die UBS

Der Unternehmensbereich «Retail & Corporate» sowie das in der Schweiz verbuchte Wealth-Management-Geschäft sind der neuen UBS Switzerland übertragen worden. Davon betroffen sind mehr als 11'000 Beschäftigte.

Mit der Einführung der UBS Switzerland AG hat die UBS einen weiteren Schritt zur Verbesserung der Abwicklungsfähigkeit des Konzerns vollzogen, wie das Unternehmen am Sonntagabend mitteilte. Damit reagiert die grösste Schweizer Bank auf die regulatorischen Anforderungen in der Branche.

Die UBS Switzerland ist ab sofort als hundertprozentige Tochtergesellschaft der UBS AG mit eigener Banklizenz aktiv. Als Teil der Veränderungen der Rechtsstruktur der UBS hat die UBS AG per 14. Juni den Unternehmensbereich Retail & Corporate und das in der Schweiz verbuchte Wealth- Management-Geschäft an UBS Switzerland AG übertragen.

Bilanzsumme von 300 Milliarden Franken

Diese Änderungen haben keine Auswirkungen auf die Strategie der UBS oder die Art und Weise, wie die Bank ihr Geschäft führt und den Grossteil der rund 2,7 Millionen Kunden der UBS Switzerland betreut, wie es weiter hiess.

Der UBS-Konzern will seine branchenführende Kapitalposition weiterhin aufrechterhalten. Die UBS Switzerland verfügt über eine Bilanzsumme von mehr als 300 Milliarden Franken und beschäftigt mehr als 11'000 Mitarbeiter. Als marktmässig führende Bank in der Schweiz bleibt sie gemäss weiteren Angaben integraler Bestandteil des UBS-Konzerns mit seiner globalen Marktstellung.

Verwaltungsrat bestellt

UBS-Konzernchef Sergio Ermotti wird Verwaltungsratspräsidenten der UBS Switzerland, während UBS-Risikochef Phil Lofts sowie UBS-Finanzchef und Chief Operating Officer Tom Naratil gewöhnliche Mitglieder des Aufsichtsgremiums werden. Als unabhängige Verwaltungsräte wurden, wie bereits früher erwähnt, Gabi Huber und Hubert Achermann in den Verwaltungsrat gewählt.

Als Vorsitzenden der Geschäftsleitung hat das Gremium den bisherigen UBS-Schweiz-Chef Lukas Gähwiler ernannt. Die UBS Switzerland wird ihre Finanzergebnisse zusammen mit dem Finanzbericht des Konzerns für das zweite Quartal am 28. Juli 2015 veröffentlichen.

 

«Mehr als 2'000 Mitarbeiter haben an der Implementierung der UBS Switzerland mitgewirkt. Ich danke allen beteiligten Mitarbeitern, die dieses Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht haben», sagte Gähwiler.

 

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Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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