UBS Global Asset Management verkauft Alternative Fund Services

Weil der Trend in der Fondsverwaltung zunehmend in Richtung grössere Anbieter geht, hat die UBS mit der japanischen Mitsubishi UFJ Financial Group ein Abkommen getroffen. 

Dabei übernimmt MUFG Investor Services, der globale Asset-Servicing-Anbieter der Mitsubishi UFJ Financial Group, die UBS-Geschäftssparte Alternative Fund Services (AFS), wie einer Mitteilung vom Freitag zu entnehmen ist. Zum Kaufpreis werden keine Angaben gemacht.

Die Geschäftssparte Alternative Fund Services von UBS Global Asset Management ist in der globalen Fondsverwaltung tätig und erbringt professionelle Dienstleistungen für Hedge Funds, Fund-of-Hedge-Funds, Private-Equity-Gesellschaften und Immobilienstrukturen. AFS verfügt über Teams auf den Cayman-Inseln, in Kanada, Hongkong, Irland, Jersey, Singapur, Grossbritannien und in den USA.

Teil einer globalen Organisation

«Diese Transaktion ist Teil unserer Strategie, MUFG Investor Services zu einem branchenführenden Anbieter zu entwickeln, sowohl organisch als auch durch Akquisitionen», sagte dabei Junichi Okamoto, Group Head of Integrated Trust Assets Business Group, Deputy President, Mitsubishi UFJ Trust and Banking Corporation. «Die starke Marktposition und globale Reichweite von AFS, insbesondere die starke Präsenz in Asien, sind ein ausgezeichneter strategischer Fit», ergänzt er.

Ulrich Körner, President UBS Global Asset Management, erklärte seinerseits: «Wir konzentrieren uns voll und ganz auf die Umsetzung unserer Strategie, mit dem Ziel, für Kunden erstklassige Investment-Management-Kompetenzen bereitzustellen. Vor diesem Hintergrund und auch weil der Trend in der Fondsverwaltung zunehmend in Richtung grössere Anbieter geht, kamen wir zum Schluss, dass die künftige Entwicklung und Kundenbetreuung von AFS am besten gesichert ist, wenn sie Teil einer globalen Organisation wird, die Asset Servicing als strategischen Fokus sieht.»

Abschluss bis Ende Jahr

Der Abschluss der Transaktion wird für das vierte Quartal 2015 erwartet, unter Vorbehalt aller aufsichtsrechtlichen Genehmigungen und der Erfüllung aller sonstigen üblichen Abschlussbedingungen.

 

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DOSSIER BANKEN

Dossier Banken

Dossier UBS Dossier Credit Suisse Dossier Bank Vontobel Dossier Julius Bär Dossier Zürcher Kantonalbank

Die wichtigsten Schweizer Banken auf einen Blick:

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Gegen die romantische Verblödung
  • Deutsche Bank im Visier Chinas
  • Die nächste Blase platzt im Bong
  • Nackfotos für einen Kredit
  • Die Rendite ist weiblich
  • Das sind Trumps Einflüsterer
  • Diese TV-Stars verdienen am meisten
mehr

Follow us

Follow finews.ch on Twitter Follow finews.ch on Facebook Follow finews.ch on Google+ Follow finews.ch on LinkedIn Follow finews.ch on Xing Follow finews.ch on Youtube Follow finews.ch on Instagram Follow finews.ch

Newsletter

Newsletter-SymbolKostenlos abonnieren

Abonnieren Sie jetzt den finews.ch-Newsletter und Sie erhalten kostenlos 2x wöchentlich die wichtigsten News aus der Schweizer Finanzwelt per E-Mail.

Zürcher Bankenverband

News und Einschätzungen zum Zürcher Finanzplatz.

Beiträge lesen

Lohnvergleich

Lohnvergleich

Verdienen Sie genug? Vergleichen Sie doch mal Ihren Lohn.

zum Lohnvergleich

SELECTION

Selection

Auf diese zehn Leute sollten Sie 2016 achten

Das sind die Vertreter des Schweizer Finanzplatzes, die in diesem Jahr für Furore sorgen werden.

Selection

Selection

Die USA, das neue Steuerparadies

Milliarden von Offshore-Geldern fliessen in die USA - die Vereinigten Staaten sind die neue Schweiz.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

weitere News