Glarner KB und Valora spannen im Fintech-Bereich zusammen

Was finews.ch bereits vor Wochenfrist angekündigt hatte, nimmt nun Gestalt an: Die Glarner Kantonalbank und die Kioskbetreiberin Valora gehen eine strategische Kooperation ein, um Finanzdienstleistungen online anzubieten.

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) und die Valora Holding gehen eine strategische Zusammenarbeit im Bereich der Digitalisierung von Finanzdienstleistungen ein, wie beide Unternehmen am Dienstag mitteilten.

Diese steht im Zusammenhang mit dem von Valora neu gegründeten Fintech-Unternehmen namens bob Finance AG mit Sitz in Zürich. Das Unternehmen fokussiert dabei vor allem auf Angebote für Online-Finanzdienstleistungen, unter anderem im Kreditbereich.

Investition in neue Vertriebskanäle

finews.ch hatte auf Grund eigener Recherchen bereits vergangene Woche über dieses Vorhaben berichtet und dabei auch die weitreichenden Folgen eines solchen Schrittes thematisiert.

Die Kooperation der GLKB mit dem Fintech-Unternehmen bob Finance entspreche der Strategie der Bank, in verschiedene Vertriebskanäle direkt oder indirekt zu investieren, teilte das Geldinstitut weiter mit. 

Ausschliesslich über das Internet

Die bob Finance wird sich vornehmlich auf die Entwicklung, Vermarktung und den Vertrieb von Finanzdienstleistungen im Online- und Mobilbereich konzentrieren und spricht so digital affine Kunden an. Die GLKB ist der Finanzierungspartner von bob Finance hinsichtlich eines dieser Finanzprodukte. Vertrieb und Abwicklung dieses Produkts erfolgen ausschliesslich über das Internet, wie es weiter heisst.

GLKB-CEO Hanspeter Rhyner sieht in der Zusammenarbeit mit Valora viel Potenzial: «Die Glarner Kantonalbank hat sich über die letzten Jahre als Innovationstreiberin im digitalen Angebot von Finanzprodukten national einen Namen gemacht. Mit dem Eingehen der strategischen Zusammenarbeit mit Valora verfolgt die GLKB ihren dualen Strategieansatz konsequent weiter. Ziel ist es, die klare Marktführerschaft im Heimmarkt weiter auszubauen und im Onlinevertrieb mit innovativen Produkten oder mit Partnern, wie Valora, attraktive Nischen zu erschliessen.»

Zukunftsweisendes Modell?

Auch Valora-CEO Michael Mueller zeigt sich überzeugt von den Erfolgsaussichten: «Ein zukunftsweisendes Angebot von Online-Finanzprodukten ergänzt die bisher vorhandenen Services von Valora in idealer Weise. bob Finance ist Teil des neu geschaffenen Valora-Lab zur Förderung von innovativen Services, und steht stellvertretend für die neue Valora Service-Welt.»

In der Glarner Kantonalbank habe die Valora einen idealen Partner für dieses Produktsegment gefunden: Die GLKB sei eine der digital versiertesten und innovativsten Schweizer Banken mit umfassendem Finanz-Know-how», so Mueller weiter, «ein Partner dem wir und unsere Kunden dank seiner Seriosität vollstes Vertrauen entgegen bringen können.»

Details zu neuen Produkten wollen die beiden Unternehmen «zeitnah» bei deren Markteinführung durch bob Finance kommunizieren.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

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Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Finma

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Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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