Nach 30 Jahren CS: Top-Job bei Raiffeisen

Bei der Credit Suisse Schweiz wurde er letzten März zurückgestuft. Daraus zog er die Konsequenzen. Ab Oktober übernimmt er die Leitung des Firmenkundenbereichs von Raiffeisen Schweiz.

Ab 1. Oktober 2015 wird Urs Gauch (Bild) in der Geschäftsleitung von Raiffeisen Schweiz die Leitung des neu geschaffenen Departements Firmenkunden übernehmen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Der 55-jährige Schweizer wechselt – nach fast 30 Jahren Firmentreue – vom Grosskonzern Credit Suisse (CS) zur Genossenschaftsbank. Im Laufe seiner Berufskarriere hat er sich hervorragenden Leistungsausweis im Bereich Firmenkunden- und Kreditgeschäft aufgebaut.

Neu geschaffene Führungsstruktur

Mit der Ernennung Gauchs intensiviert Raiffeisen Schweiz die strategische Entwicklung des Firmenkundengeschäfts. Gauch wird auch Mitglied der Geschäftsleitung von Raiffeisen Schweiz.

Das Department Firmenkunden wurde im Rahmen der neuen Führungsstruktur im Mai 2015 geschaffen und wird derzeit von Patrik Gisel, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung und CEO ab 1. Oktober 2015 interimistisch geführt.

Konsequenzen einer Reorganisation

Gauch blickt eine gemäss weiteren Angaben sehr erfolgreiche und langjährige Karriere bei der CS zurück. Während fast drei Jahrzehnten hat er das Firmenkunden- und Kreditgeschäft der Grossbank in verschiedenen Funktionen geprägt und ausgebaut, unter anderem als Leiter Firmenkunden Schweiz für Grosskunden, Leiter Special Business & Corporate Products und Leiter International Corporate & Institutional Clients.

Per Ende Februar 2015 kündigte bei der CS der damalige Chef des gesamten Bereichs Corporate & Institutional Business (C&IC), Barend Fruithof, was eine personelle Reorganisation nach sich zog, wie finews.ch exklusiv meldete. Im Zuge dieses Revirements wurde Gauch, der die letzten drei Jahre Leiter des KMU-Geschäfts Schweiz gewesen war, in die Rolle eines «Senior Advisor» zurückgestuft. Dies liess dann darauf schliessen, dass er über kurz oder lang anderswo in der Branche wieder auftauchen würde. 

Beste Voraussetzungen

«Wir freuen uns, dass wir mit Urs Gauch einen ausgewiesenen Spezialisten für die Leitung des Departements Firmenkunden gewinnen konnten», sagte Patrik Gisel am Mittwoch. «Mit seiner Erfahrung, seinem Fachwissen sowie seiner Kunden- und Marktnähe verfügt er über die besten Voraussetzungen, um das Firmenkundengeschäft von Raiffeisen voranzutreiben.»

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DOSSIER BANKEN

Dossier Banken

Dossier UBS Dossier Credit Suisse Dossier Bank Vontobel Dossier Julius Bär Dossier Zürcher Kantonalbank

Die wichtigsten Schweizer Banken auf einen Blick:

 

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Wohnen wie Leonardo DiCaprio
  • 1'000 Börsengänge – und hoffnungslos im Hintertreffen
  • Kahlschlag bei der Commerzbank
  • Deutsche Bank am Abgrund
  • Absturz eines Hedgefonds-Stars
  • 1MDB-Skandal: Nach DiCaprio auch Robert de Niro im Visier
  • Wird die Webseite Ihrer Firma gerade gehackt?
  • Von der Edelboutique zur Schnäppchenbude
mehr

Follow us

Follow finews.ch on Twitter Follow finews.ch on Facebook Follow finews.ch on Google+ Follow finews.ch on LinkedIn Follow finews.ch on Xing Follow finews.ch on Youtube Follow finews.ch on Instagram

Zürcher Bankenverband

Führende Vertreter der Schweizer Finanzbranche zum Thema Regulierung.

Beiträge lesen

Lohnvergleich

Lohnvergleich

Verdienen Sie genug? Vergleichen Sie doch mal Ihren Lohn.

zum Lohnvergleich

Newsletter

Newsletter-SymbolKostenlos abonnieren

Abonnieren Sie jetzt den finews.ch-Newsletter und Sie erhalten kostenlos 2x wöchentlich die wichtigsten News aus der Schweizer Finanzwelt per E-Mail.

SELECTION

Selection

Diese Bank bezahlt am besten

Bei den Löhnen sticht eine Bank mit grossem Abstand hervor.

Selection

Selection

So «pimpen» Sie Ihr Profil

Banken suchen zunehmend in den sozialen Netzwerken nach geeigneten Mitarbeitern. Hier sind die Dos and Don'ts, die es dabei zu beachten gilt.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

Fondsmarkt

Die Schweizer Fondbranche kratzt an der Billionen-Grenze. Wie der Branchendienst Swiss Fund Data vermeldete, erreichte das Vermögen der in der Schweiz gehandelten Anlagefonds letzten August rund 914 Milliarden Franken.

EIB

Die Europäische Investitionsbank finanziert die Forschung am Genfer CERN. Dies, indem sie dem Teilchenbeschleuniger eine Kreditfazilität von 250 Millionen Franken leistet. Das Geld wird zum Bau des nächsten CERN-Grossprojekts benötigt, dem High Luminosity Large Hadron Collider.

Finma

Die Eidgenössische Finanzmarkt-Aufsicht Finma nimmt ihre digitale Zustellplattform in Betrieb. Diese ermöglicht es den Beaufsichtigten und Prüfgesellschaften, Jahresberichte und weitere Dokumente elektronisch einzureichen. Mit SuisseID lassen sich die Dokumente zudem elektronisch signieren.

weitere News