HSBC: Makabres Spiel mit IS-Terror

Mit der Nachahmung einer IS-Enthauptung wollten sechs Angestellte der britischen Grossbank HSBC den Teamgeist stärken. Das ging nun gehörig nach hinten los.

Die HSBC bezeichnete das Video, welches auf dem Foto- und Videoportal Instagram verbreitet wurde, als «abscheulich», berichtete die britische Boulevardzeitung «The Sun». Ein solches Verhalten werde nicht toleriert, hiess es weiter.

Der kurze Film zeigt fünf maskierte Männer in schwarzen Hosen und schwarzen Trainingsjacken. Vor der Gruppe kniet ein glatzköpfiger Mann in einem orangefarbenen Overall, den Kopf zu Boden gesenkt.

Dann ruft einer aus der Gruppe «Allah Akbar», «Gott ist gross», woraufhin die anderen in Gelächter ausbrechen. Mit einem Kleiderbügel macht ein Vermummter Gesten, die eine Enthauptung simulieren.

Als Teambuilding-Massnahme gedacht

Das Video wurde auf einem Firmenausflug in England gedreht. Der Ausflug hatte offenbar zum Ziel, die Zusammenarbeit im Team zu verbessern.

Die HSBC ergriff nach der Publikation sofort Massnahmen: «Wir haben die Entscheidung getroffen, die darin verwickelten Personen zu entlassen», zitierte der «Guardian» einen Sprecher.

Die HSBC hat in den letzten Monaten bereits der Negativschlagzeilen genug zu erdulden. So schädigten die als «Swiss Leaks» bekannt gewordenen Enthüllungen über mutmasslichen Steuerbetrug und Geldwäsche bei ihrer Privatbanken-Tochter in Genf den Ruf von HSBC massiv, wie auch finews.ch berichtete.

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Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

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Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

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