Ehemaliger UBS-Libor-Händler sieht die Welt nur in schwarz und weiss

Der frühere UBS-Mitarbeiter und Hauptangeklagte im Libor-Prozess gegen mehrere Grossbanken gilt als hochintelligent, zeigt aber Defizite im sozialen Umgang. Nun weiss man weshalb: Dahinter steckt eine heimtückische Krankheit. 

Der ehemalige Libor-Händler der UBS, Thomas Hayes, leidet unter dem so genannten Asperger Syndrom. Dies teilte der Richter Jeremy Cooke am Dienstag an der Gerichtsverhandlung mit, wie die Nachrichtenagentur «Bloomberg» berichtet.

Diese Krankheit wurde während eines medizinischen Tests diagnostiziert, hiess es weiter. Dabei gab Hayes Antworten, denen unter anderem soziale Feinheiten fehlten und frei von Ironie oder Humor waren.

Mathematisches Genie

Menschen mit dem Asperger Syndrom sähen die Welt nur in schwarz und weiss, erklärte Richter Cooke. Sie hätten in der Folge Schwierigkeiten im sozialen Umgang. Gleichzeitig verfügen die Betroffenen über sehr ausgeprägte Fähigkeiten. Bei Hayes sticht sein Verständnis für mathematische Muster hervor.

Der heute 35-Jährige plädiert auf nicht schuldig. Die britische Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, eine zentrale Figur in der Manipulation des Referenzzinses Libor gewesen zu sein, an dem sich Finanzprodukte im Wert hunderter Billionen Dollar orientieren. Hayes drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis.

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Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

Fondsmarkt

Die Schweizer Fondbranche kratzt an der Billionen-Grenze. Wie der Branchendienst Swiss Fund Data vermeldete, erreichte das Vermögen der in der Schweiz gehandelten Anlagefonds letzten August rund 914 Milliarden Franken.

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Die Europäische Investitionsbank finanziert die Forschung am Genfer CERN. Dies, indem sie dem Teilchenbeschleuniger eine Kreditfazilität von 250 Millionen Franken leistet. Das Geld wird zum Bau des nächsten CERN-Grossprojekts benötigt, dem High Luminosity Large Hadron Collider.

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