Bellevue Group: Geldmaschine dreht sich nochmals schneller

Die Beteiligungsgesellschaft BB Biotech erweist sich immer mehr als Cash-Cow der Zürcher Vermögensverwaltungs-Boutique Bellevue Group. Doch das birgt auch Risiken.

Und nochmals kann die Beteiligungsgesellschaft BB Biotech ihr Tempo steigern. Wie die Zürcher Vermögensverwalterin Bellevue Group am Mittwoch vermeldete, steigerte BB Biotech, deren Portfolio Bellevue verwaltet, im ersten Halbjahr 2015 den Gewinn nach Steuern auf 717 Millionen Franken – mehr als das Doppelte des Vorjahres-Ausweises von 261 Millionen Franken.

Seit dem Januar stieg ausserdem der Aktienkurs der auf Investments im Gesundheits- und Biotech-Bereich spezialisierte Beteiligungsgesellschaft an der Schweizer Börse SIX um knapp 17 Prozent.

Damit wird BB Biotech immer mehr zur treibenden Kraft hinter der gesamten Bellevue Gruppe. 2014 trug die Beteiligungsgesellschaft massgeblich dazu bei, den Ertrag im Asset Management um fast zwei Drittel zu steigern. Derweil waren die Erträge bei der Bank am Bellevue rückläufig.

Aufmüpfige Investoren

Mit der erneuten Temposteigerung von BB Biotech ist für die Gruppe ein weiterer Geldsegen in Sicht – gleichzeitig dürfte sich die interne Gewinnschere weiter öffnen. Der vollständige Halbjahresbericht von BB Biotech am 17. Juli und die Semesterzahlen der Bellevue-Gruppe am 27. Juli werden dazu Fakten liefern.

Zudem weckt die «Geldmaschine» von Bellevue Begehrlichkeiten. Wie finews.ch berichtete, störten sich etwa BB-Biotech-Investoren, darunter der streitbare amerikanische Hedgefonds-Manager Paul Elliott Singer, an den Management-Gebühren, welche Bellevue von BB Biotech erhebt.

Die erneute Gewinnsteigerung bei der Beteiligungsgesellschaft könnte diesen Kreisen nun erneut Munition liefern.

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Der Hedgefonds-Anbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Offenbar verzögern sich die Verhandlungen um eine zweite Finanzierungsrunde.

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Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

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