US-Steuerstreit macht Julius Bär einen Strich durch die Rechnung

Die Zürcher Julius Bär muss für das erste Halbjahr 2015 einen deutlichen Gewinnrückgang verbuchen. Grund dafür ist die hohe Rückstellung für die Busse im US-Steuerstreit. Negative Währungseinflüsse reduzierten auch die verwalteten Vermögen.

Die verwalteten Vermögen der Julius Bär Gruppe beliefen sich nach den ersten sechs Monaten auf 284 Milliarden Franken, was gegenüber dem Jahresanfang einem Rückgang von 2 Prozent oder 7 Milliarden Franken entspricht, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Dem positiven Beitrag des Netto-Neugeldzuflusses von mehr als 6 Milliarden Franken (4,5 Prozent annualisiert), der Marktentwicklung sowie den übertragenen Vermögen der Leumi Private Bank (Leumi) standen massive negative Währungseffekte in Höhe von über 20 Milliarden Franken gegenüber.

Analystenerwartungen übertroffen

Der adjustierte Konzerngewinn wurde beeinträchtigt durch die Rückstellung von 326 Millionen Franekn (350 Millionen Dollar) für den Vergleich mit dem US-Justizministerium im Zusammenhang mit dem ehemaligen, grenzüberschreitenden US-Geschäft und ging um 62 Prozent auf 109 Millionen Franken zurück, wie die Bank weiter mitteilte

Der Konzerngewinn (ohne US-Rückstellung) verbesserte sich um 34 Prozent auf 384 Millionen Franken – der Konsens der Finanzanalysten hatte einen Wert von 357 Millionen Franken ergeben.

Solide Kapitalausstattung

Mit einer BIZ Gesamtkapitalquote von 20,3 Prozenbt und einer BIZ Kernkapitalquote (Tier 1) von 19,1 Prozent blieb die Kapitalausstattung von Julius Bär deutlich über den Zielwerten der Gruppe.

Folgt mehr.

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DOSSIER BANKEN

Dossier Banken

Dossier UBS Dossier Credit Suisse Dossier Bank Vontobel Dossier Julius Bär Dossier Zürcher Kantonalbank

Die wichtigsten Schweizer Banken auf einen Blick:

 

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • 1MDB-Skandal: Nach DiCaprio auch Robert de Niro im Visier
  • Wird die Webseite Ihrer Firma gerade gehackt?
  • Von der Edelboutique zur Schnäppchenbude
  • So will George Soros die Flüchtlingskrise bekämpfen
  • Der naive Rettungsplan der «Euro-Freunde»
  • Deutsche Bank steckt in der Falle
  • Starökonom fordert noch schärfere Negativzinsen
mehr

Follow us

Follow finews.ch on Twitter Follow finews.ch on Facebook Follow finews.ch on Google+ Follow finews.ch on LinkedIn Follow finews.ch on Xing Follow finews.ch on Youtube Follow finews.ch on Instagram

Zürcher Bankenverband

Führende Vertreter der Schweizer Finanzbranche zum Thema Regulierung.

Beiträge lesen

Lohnvergleich

Lohnvergleich

Verdienen Sie genug? Vergleichen Sie doch mal Ihren Lohn.

zum Lohnvergleich

Newsletter

Newsletter-SymbolKostenlos abonnieren

Abonnieren Sie jetzt den finews.ch-Newsletter und Sie erhalten kostenlos 2x wöchentlich die wichtigsten News aus der Schweizer Finanzwelt per E-Mail.

SELECTION

Selection

Wo Banker am meisten verdienen

Noch immer kommen die Investmentbanker beim Lohnvergleich im Banking gut weg.

Selection

Selection

Wo sich ein MBA am meisten lohnt

Hier haben MBA-Absolventen ihre Studiengebühren am schnellsten wieder verdient.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

Fondsmarkt

Die Schweizer Fondbranche kratzt an der Billionen-Grenze. Wie der Branchendienst Swiss Fund Data vermeldete, erreichte das Vermögen der in der Schweiz gehandelten Anlagefonds letzten August rund 914 Milliarden Franken.

EIB

Die Europäische Investitionsbank finanziert die Forschung am Genfer CERN. Dies, indem sie dem Teilchenbeschleuniger eine Kreditfazilität von 250 Millionen Franken leistet. Das Geld wird zum Bau des nächsten CERN-Grossprojekts benötigt, dem High Luminosity Large Hadron Collider.

Finma

Die Eidgenössische Finanzmarkt-Aufsicht Finma nimmt ihre digitale Zustellplattform in Betrieb. Diese ermöglicht es den Beaufsichtigten und Prüfgesellschaften, Jahresberichte und weitere Dokumente elektronisch einzureichen. Mit SuisseID lassen sich die Dokumente zudem elektronisch signieren.

UBS

Mit einer Performance von durchschnittlich 0,5 Prozent schnitten die Pensionskassen im August leicht besser ab als im Monats-Durchschnitt seit Jahresbeginn. Das stellte der «Pensionskassen-Barometer» der Grossbank fest.

weitere News