So viel stellt die Credit Suisse für drohende Rechtsfälle zurück

Die Credit Suisse hat im zweiten Quartal 2015 erneut Rückstellungen für Rechtsfälle gebildet. Die Grossbank erwartet aber zurzeit keine grosse Belastung durch Rechtskosten.

Laut Geschäftsbericht zum zweiten Quartal 2015 hat die Credit Suisse (CS) weitere Rückstellungen für Rechtsfälle in der Höhe von 124 Millionen Franken gebildet.

Unter Berücksichtigung der Rückstellungen gehe man auf der Grundlage aller zur Verfügung stehenden Informationen davon aus, dass der Ausgang offener Rechtsstreitigkeiten «keinen wesentlichen» negativen Effekt auf die Finanzlage haben werde, hiess es weiter. Im ersten Quartal 2015 waren 61 Millionen Franken zurückgestellt worden.

Angesichts der dennoch bleibenden Unsicherheiten, auch beim Vorgehen von Regulatoren und anderen Regierungsbehörden, könnten die ultimativen Kosten für Lösungen oder Einigungen jedoch grösser sein als die derzeit bestehenden Rückstellungen. Eine Überschreitung könnte dann eventuell für die operativen Resultate eines Zeitraum wesentlich sein - abhängig der Resultate in der bestimmten Periode.

Geringer als anderswo

Bereits bei der Zahlenvorlage in der vergangenen Woche hatte die Credit Suisse von nur «geringfügig neuen Rückstellungen für Rechtsfälle» im Quartal gesprochen. Finanzchef David Mathers sagte, der Betrag sei nicht gross im Vergleich zu dem, was man vielleicht «anderswo» sehe. Ende 2014 hatte die Bank noch rund 1 Milliarde Franken an Rückstellungen ausgewiesen.

 

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Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

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