Deutsche-Bank-Manager wird Vertriebschef im CS-Asset-Management

Die Credit Suisse will ihre Vertriebsaktivitäten im Asset Management ausbauen und hat zu diesem Zweck einen in der Branche bestens bekannten Bankfachmann für die Märkte EMEA und die Schweiz ernannt.

Die Credit Suisse (CS) hat Harald Réczek (Bild) mit sofortiger Wirkung zum Leiter EMEA & Swiss Distribution Asset Management ernannt, wie die Grossbank am Montag mitteilte.

Die Ernennung soll das Engagement der CS unterstreichen, ihre Vertriebsaktivitäten im Asset Management in der Region EMEA (Europe, Middle East & Africa) sowie in der Schweiz auszubauen. Der Fokus liegt dabei auf dem institutionellen und dem Wholesale-Geschäft, wie weiter zu erfahren war.

Réczek wird laut Angaben für das Management des Vertriebs von Core- und Alternative-Investments in der Schweiz, in Kontinentaleuropa, Grossbritannien und im Nahen Osten verantwortlich sein. Er wird in Zürich tätig sein und fachlich an Charles Shaffer, Leiter CSAM Global Distribution, sowie vor Ort an Tim Blackwell berichten.

Karriere bei der Deutschen Bank

Vor seinem Wechsel zur CS war Harald Réczek ab 2006 bei der Deutsche-Bank-Fondstochter DWS tätig, die später in die Deutsche Asset & Wealth Management integriert wurde.

Zuletzt war er Co-CEO von Deutsche Asset Management Switzerland, Mitglied des Deutsche Bank Switzerland Executive Committee sowie Mitglied des EMEA Distribution Management Board der Global Client Group.

Tim Blackwell, Leiter Global Core Investments, sagte zur Ernennung: «Harald Réczek wird eine wichtige Rolle beim Ausbau unserer Aktivitäten im Direktvertrieb sowohl in der Schweiz als auch in Europa inne haben.»

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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