Thurgauer KB knackt 20-Milliarden-Marke

Die Thurgauer Kantonalbank hat in einem schwierigen Umfeld solide Halbjahreszahlen abgeliefert. Insbesondere im Zinsengeschäft lief es rund. Für das laufende Jahr bleibt die Bank positiv gestimmt.

Der Erfolg im Zinsengeschäft, dem wichtigsten Ertragspfeiler der Thurgauer Kantonalbank (TKB), kletterte innert Jahresfrist um knapp 8 Prozent auf rund 122 Millionen Franken, wie die Bank am Freitag mitteilte.

Dieser Anstieg sei auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Zum einen entwickelte sich das Hypothekargeschäft weiterhin erfreulich, so die TKB. Weiter seien die Refinanzierungskosten aufgrund des tiefen Zinsniveaus niedriger ausgefallen als im Vorjahr. Auch die gewählte Zinsabsicherungsstrategie trug zum Erfolg aus dem Zinsengeschäft bei, hiess es weiter. 

Hypothekarausleihungen verhalfen zum Rekord

Die Hypothekarausleihungen stiegen innert Jahresfrist um 3,3 Prozent auf über 16 Milliarden Franken. Dieser Anstieg war laut der TKB der Haupttreiber, dass die Bilanzsumme der TKB erstmals über 20 Milliarden Franken kletterte. 

Unter dem Strich resultierte ein um 18,7 Prozent höhere Geschäftserfolg auf 77 Millionen Franken. Aus dem im März 2015 erfolgten Verkauf der Beteiligung an der Kantonalbanken-Tochter Swisscanto erzielte die TKB einen ausserordentlichen Ertrag von 15,5 Millionen Franken. Dieser Einmaleffekt liess den Halbjahresgewinn auf rund 83 Millionen Franken ansteigen (+43 Prozent).

Zuversichtlich für das Gesamtjahr

Die Entwicklung des Jahresergebnisses hängt auch im zweiten Halbjahr stark vom unsicheren Zins- und Börsenumfeld ab, so die TKB. Sollten sich die Rahmenbedingungen jedoch nicht wesentlich ändern, erwartet die Bank einen weiterhin soliden Geschäftsgang.

Die TKB geht daher für das Jahr 2015 von einem guten Ergebnis und einem höheren Unternehmenserfolg als im Vorjahr aus.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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