Die Valartis-Gruppe sucht nach einem Ausweg

Die Vermögensverwaltungs-Gruppe Valartis schrieb im ersten Halbjahr einmal mehr rot. Nun geht sie über die Bücher. Bis wann die Lösung stehen soll.

Die Zürcher Valartis-Gruppe hat weiterhin zu kämpfen: Nach dem verhagelten Vorjahr weist die Vermögensverwalterin im abgelaufenen Semester einen Verlust von 21,4 Millionen Franken aus. Das vermeldete das Unternehmen am Dienstag.

Der Verlust ist einmal mehr Goodwill-Abschreibern geschuldet; operativ gelangte die Gruppe gegenüber Vorjahr zurück in die schwarzen Zahlen mit einem Bruttogewinn von 3,5 Millionen Franken. Erträge im Handel und mit der Privatbank in Liechtenstein waren die Haupttreiber hinter dem Ergebnis, wie es weiter hiess.

Neue Strategie zu Weihnachten

Derweil arbeitet der Verwaltungsrat weiter an strategischen Optionen, um eine angemessene Profitabilität des Unternehmens sicherzustellen. Bis im vierten Quartal 2015 werde den Aktionäre eine Lösung präsentiert, verspricht Valartis.

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NEWS GANZ KURZ

Gottex

Der Hedgefonds-Anbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Offenbar verzögern sich die Verhandlungen um eine zweite Finanzierungsrunde.

UBS

Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

Avaloq

Der Bankensoftware-Entwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

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