Walliser Kantonalbank mischt das Schweizer Fondsgeschäft auf

Nicht zuletzt als Reaktion auf den Verkauf von Swisscanto, dem Fonds-Gemeinschaftsunternehmen der Kantonalbanken, an die ZKB lanciert die Walliser Kantonalbank eigene Anlagefonds.

Um ihre Produktpalette zu ergänzen und ihren Kunden passende Investmentlösungen zu bieten, bringt die Walliser Kantonalbank (WKB) ein eigenes Anlagefonds-Sortiment, namens WKB flex, auf den Markt, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Das Merkmal des Verwaltungsstils von WKB flex ist gemäss weiteren Angaben die Fähigkeit, sich schnell dem immer komplexeren und sich verändernden Marktumfeld anzupassen. Dieses Strategiefonds-Sortiment setzt sich aus drei Produkten zusammen, die auf dem Schweizer Franken als Referenzwährung beruhen: Security, Conservative und Opportunity. Jedes dieser Produkte bietet ein auf die Anlegerziele abgestimmtes Rendite-Risiko-Verhältnis.

Keine Courtage-Gebühren bis Mitte Dezember 2015

Entsprechend der geltenden Gesetzgebung wählte die Bank eine unabhängige Anlagefondsleitung: Gérifonds in Lausanne und in Luxemburg. Diese Firma ist seit mehreren Jahrzehnten in diesem Bereich tätig und wurde von der Finma und der luxemburgischen Aufsichtsbehörde (CSSF) autorisiert.

Die neuen Investmentlösungen bieten besonders vorteilhafte Tarifkonditionen für Courtage- und Depotverwaltungsgebühren, wie die WKB schreibt. Aus Anlass der neu lancierten Fonds erlässt die Bank jedem Kunden, der bis zum 15. Dezember 2015 einen WKB-flex-Fonds zeichnet, die Courtagegebühren.

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Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

Fondsmarkt

Die Schweizer Fondbranche kratzt an der Billionen-Grenze. Wie der Branchendienst Swiss Fund Data vermeldete, erreichte das Vermögen der in der Schweiz gehandelten Anlagefonds letzten August rund 914 Milliarden Franken.

EIB

Die Europäische Investitionsbank finanziert die Forschung am Genfer CERN. Dies, indem sie dem Teilchenbeschleuniger eine Kreditfazilität von 250 Millionen Franken leistet. Das Geld wird zum Bau des nächsten CERN-Grossprojekts benötigt, dem High Luminosity Large Hadron Collider.

Finma

Die Eidgenössische Finanzmarkt-Aufsicht Finma nimmt ihre digitale Zustellplattform in Betrieb. Diese ermöglicht es den Beaufsichtigten und Prüfgesellschaften, Jahresberichte und weitere Dokumente elektronisch einzureichen. Mit SuisseID lassen sich die Dokumente zudem elektronisch signieren.

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